Der unbekümmerte und der unglückliche Torjäger

Yannik Brehmer ist mit 35 Treffern der erfolgreichste Stürmer der Bezirksliga
Mit 34 Toren landet Kevin Bernhardt auf dem zweiten Platz.

Eine Menge Spannung hatte in dieser Saison der Kampf um den Torjägerpokal der Bezirksliga. Erst im letzten Spiel sicherte sich Yannik Brehmer vom Meister VfB Reichenbach mit seinem 35. Treffer die begehrte Trophäe. Mit einem Tor weniger landete der unglückliche Kevin Bernhardt, für den die Saison aufgrund einer schweren Verletzung vorzeitig endete, auf dem zweiten Platz. Auch der Stürmer des TuS Steinbach wurde von der RHEINPFALZ mit einem Pokal geehrt. Er wünsche Kevin Bernhardt, „dass er bald wieder gesund ist“, sagte der neue Torschützenkönig, für den sein erstes Jahr in der Bezirksliga nicht besser hätte laufen können. So holte Brehmer nicht nur mit dem VfB Reichenbach den Titel, er zeigte sich auch als treffsicherster Schütze der Liga und damit als würdiger Nachfolger von Marcel Heidenreich. Letzterer hatte in der Spielzeit 2015/16 für den VfB Reichenbach in der Bezirksliga gestürmt und sich den Torjägerpokal mit 30 Treffern geholt. Er sei vom A-Klassen-Klub SV Kohlbachtal zum VfB gewechselt, um sich durchzusetzen und in die Landesliga aufzusteigen, sagt der 1,89 Meter große Stürmer mit der Unbekümmertheit seiner 22 Jahre. Gleich in seiner ersten Partie gelang ihm ein furioser Auftritt. Beim 10:1 des VfB gegen Rieschweiler II schoss sich Brehmer in einen wahren Torrausch, landete fünf Treffer und ließ die Liga aufhorchen. Sein „schönstes Tor“ habe er aber im Spiel gegen Steinbach erzielt, „nach einem 50-Meter-Sprint und einem Schuss ins lange Eck“, erzählt Brehmer, der Miroslav Klose als Stürmervorbild nennt und der sich in der nächsten Saison in der Landesliga beweisen will.Bis kurz vor Saisonende sah es so aus, als könnte Kevin Bernhard seine eindrucksvolle Serie als Torschützenkönig fortsetzen. Hatte er doch den TuS Steinbach ein Jahr zuvor mit seinen 51 Treffern von der A-Klasse in die Bezirksliga geschossen und eine Saison vorher mit satten 60 Treffern von der B- in die A-Klasse. Doch dieses muntere Toreschießen nahm für den 26-jährigen Stürmerhünen am fünfletzten Spieltag der Bezirksliga, in der Heimpartie gegen den FV Weilerbach, ein jähes Ende. Wenige Minuten, nachdem er sein Team mit 1:0 in Führung und damit seinen 34. Saisontreffer geschossen hatte, zog er sich eine schlimme Verletzung zu. Nach einem Steilpass habe er „den Hammer auspacken“ wollen, doch ein Gegenspieler habe bei einem Abwehrversuch sein Bein so heftig getroffen, „dass Schien- und Wadenbein brachen“, schildert Bernhardt die Szene. „Die Heilung verläuft gut“, sagt er und schaut zuversichtlich nach vorne. In einem halben Jahr will er wieder für sein Team am Ball sein.

Yannik Brehmer   Kevin Bernhardt

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