1. Mannschaft FV Rockenhausen gegen TuS 1907 Steinbachl (Pokal)

Bericht zur aktuellen Saison 17/18

Ergebnis: 3 : 2

Halbzeit ( 1 : 2 )

"Pokalderby" Doppelpack von Stefan Linck

Eine Woche vor offiziellem Rundenstart sind fünf Donnersberger Teams in der ersten Runde des Verbandspokals im Einsatz. Brisanz verspricht die morgige Partie im Stadion Obermühle (17 Uhr), wo Bezirksliga-Aufsteiger FV Rockenhausen Ligakonkurrent TuS Steinbach empfängt.

„Nach dem Kreispokalsieg wünschen wir uns auch eine erfolgreiche Verbandspokalrunde, auch wenn die Runde für uns als Aufsteiger Priorität hat“, betont Manuel Weber, Coach des FV Rockenhauen. Der amtierende A-Klasse Meister und erwartet ausgerechnet Ligarivale TuS Steinbach. „Ein spielstarkes Team mit einem sehr ausgeglichenen Kader.“ Steinbachs Kapitän Sebastian Walther rechnet mit einem „ausgeglichenes Derby, in dem alles drin sein wird.“

FV Rockenhausen schlägt TuS Steinbach im Verbandspokal-Derby mit 3:2

Durch eine couragierte zweite Halbzeit hat sich Bezirksliga-Aufsteiger FV Rockenhausen gestern Nachmittag ein 3:2 (1:2)-Erfolg in der ersten Runde des Verbandspokals gegen Klassenkonkurrent TuS Steinbach erarbeitet. Bei hochsommerlichen Temperaturen war Angreifer Stefan Linck vor guter Kulisse mit einem Doppelpack der Matchwinner. Zwei unterschiedliche Halbzeiten bekamen die rund 240 Zuschauer im Stadion Obermühle geboten. Nach anfänglichem Abtasten eröffnete Steinbachs Dennis Windecker völlig unbedrängt mit einem herrlichen Distanzschuss in den Winkel die Partie (7.). Die FVR-Defensive, die in Durchgang eins sehr unkonzentriert agierte, sah sich nicht gezwungen, ihn zu attackieren. Steinbach war auch in der Folge das aktivere Team. Über 25 Minuten dauerte es, bis die Hausherren, die im Aufbauspiel zunächst sehr nervös wirkten, zu ihrer ersten gefährlichen Torraumszene kamen. Josef Wernz, als alleinige Spitze viel unterwegs, bediente Neuzugang Felix Horn, der das Spielgerät allerdings nicht richtig erwischte. Der Ausgleich: aus dem Nichts. Mittelfeldregisseur Christian Doell ging energisch auf den zweiten Ball nach und leitete klug zu Wernz weiter. Vor Gäste-Torhüter Lukas Schmidt blieb der schnelle Stürmer cool und schoss hoch zum 1:1 ein. Der Linienrichter übersah allerdings Wernz’ klare Abseitsstellung beim Zuspiel von Doell. Das war nicht die einzige Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns an diesem Nachmittag.Pech: Kurz vor der Pause traf Rockenhausens Linck nach einem Eckball nur die Latte. Fast im Gegenzug die bis dato nicht unverdiente erneute Führung der Gäste. Innenverteidiger Lukas Szaszorowski, dessen lange Bälle stets präzise und zu einfach über die FVR-Hintermannschaft segelten, servierte für Angreifer Danny Schulz. Überlegt umkurvte er seinen indisponierten Gegenspieler Lukas Müller und spitzelte die Kugel zum 1:2-Halbzeitstand ins Netz. Zuvor scheiterten Schulz (28.) und Tim Klingkowski (14.) mit guten Chancen an FVR-Torhüter Dominik Wolf. „Wir haben den Gegner durch viele Fehler von uns ins Spiel gebracht“, kritisierte Rockenhausens Coach Manuel Weber. Die Art und Weise, wie seine Truppe agierte, änderte sich mit Wiederanpfiff. Jetzt couragiert und zielstrebig drehten die Ährenstädter die Partie. Horn passte clever in den Lauf von Linck, der an Freund und Feind vorbeizog und eiskalt ins lange Ecke 2:2 traf. Wenig später köpfte Doell an die Oberkante der Latte, und Horn fand seinen Meister in Schmidt. Nachdem Wernz eine weitere Möglichkeit liegen ließ (62.), wurde Linck endgültig zum Matchwinner. Von Horn angespielt setzte sich der drahtige Außenangreifer unnachahmlich gegen zwei Verteidiger durch und setzte die Kugel ins linke Eck zum 3:2-Siegtor. Der 29-Jährige blieb weiter gefährlich und meinte nach dem Spiel: „Wir haben in der zweiten Halbzeit gekämpft, die Räume bei den Toren gut ausgenutzt und verdient gewonnen.“ Schlussmann Wolf rettete wenige Minuten zuvor klasse gegen Schulz, Steinbachs bester Mann, der von einer unglücklichen Niederlage sprach: „Das Spiel hätte eigentlich keinen Sieger verdient. In der zweiten Halbzeit war bei uns die Luft etwas raus.“

Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Okan Kirik mit einem fulminanten Fallrückzieher, den Schmidt über das Tor lenkte. „Klar wäre ein Weiterkommen schöner, aber wir hatten am Ende kein Sprit mehr im Tank“, resümierte Gäste-Coach Frank Schuster, der mit dem Verhalten und Auftritt seiner jungen und ersatzgeschwächten Mannschaft dennoch zufrieden war. Nicht von dem Ausgang blenden lassen wollte sich Trainerkollege Weber: „Bei Steinbach haben wie bei uns noch einige Stammkräfte gefehlt. In der zweiten Halbzeit haben wir normalen Fußball gespielt und als bessere Mannschaft dann verdient gewonnen.“ Die Ährenstädter stehen in Runde zwei des Verbandspokals und könnten auf einen attraktiven, höherklassigen Gegner treffen…

Rockenhausen Steinbach Pokal 17 18

So spielten sie:

FV Rockenhausen:
Wolf - Mohr, Müller, Bauer, Eberle (76. Zirker) - Balzer, Horn - Hirmann (85. Schick), Doell (81. Kirik), Linck - Wernz.

TuS Steinbach:
Schmidt - Frey (59. Altergott), Szaszorowski, Throm, Goedtel (75. Mergler) - Windecker, Walther - Klingkowski (59. Eckhardt), Ülkü, Zäuner - Schulz

Tore: 0:1 Windecker (7.), 1:1 Wernz (38.), 1:2 Schulz (45.), 2:2 Linck (53.), 3:2 Linck (72.)

Beste Spieler: Linck, Wernz, Horn - Schulz

Gelbe Karten: Mohr, Horn

Zuschauer: 240

Schiedsrichter:  Bungert (Kriegsfeld).

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