1. Mannschaft TuS Bolanden gegen TuS 1907 Steinbach

Bericht zur aktuellen Saison 18/19

Ergebnis: 0 : 8   

Halbzeit ( 0 : 2 )

„Verteidigen können sie!"

Christian Bauer (Trainer TuS Bolanden)

„Personell sieht es bei uns dieses Wochenende genauso schlecht aus wie schon die ganze bisherige Runde. Uns fehlen derzeit zehn Spieler aus der Mannschaft vom letzten Jahr. Das sind Langzeitverletzte, unter anderem mit Mittelfußbruch, Kreuzbandriss oder einer Achillessehnenverletzung. Alles schwerere Verletzungen. Die Stimmung in der Mannschaft ist aber nach wie vor okay. Wir versuchen immer, uns so gut es geht zu wehren. Steinbach wird morgen überlegen auftreten. Wir müssen daher versuchen, das Spiel lange genug offen zu halten. Wenn uns das gelingt und wir vielleicht den einen oder anderen Konter positiv abschließen können, haben wir eine Chance. Unser Kunstrasen könnte zudem ein Vorteil für uns sein. Dennoch: Steinbach ist morgen der klare Favorit. Bei unseren letzten Spielen habe ich mich mehr über das 0:1 gegen die TSG Kaiserslautern als über das 0:7 gegen den SV Hinterweidenthal geärgert. Je knapper, desto ärgerlicher. Aber das Schöne ist ja: Jedes Spiel geht wieder bei 0:0 los.“

Timothy Hanauer (Spielertrainer TuS Steinbach)

„Letzten Sonntag hat der FC Queidersbach um halb zwölf angerufen und wollte das Spiel absagen und sogar die Punkte abgeben. Da hatten bei uns schon einige die Taschen gepackt. Wir haben aber gesagt, dass wir das Spiel verlegen. Ob die Pause für uns nun gut oder schlecht war, wird sich am Sonntag nach der Partie gegen Bolanden zeigen. Wenn man die Tabelle ansieht, müsste es eigentlich eine eindeutige Sache werden. Zumal wir uns in der Vergangenheit in Bolanden immer leichter getan haben als Bolanden bei uns. Wir sind komplett aufgestellt und rechnen mit einem Dreier. Bei den Bolandern ist die Anzahl der Gegentore natürlich fatal. Außerdem spielt die Familie Ruppert seltener, so macht der TuS weniger Tore. Wenn Bolanden aber mal in Führung ist, kann es schwer werden. Verteidigen können sie! Natürlich besteht das Risiko, dass man in so einem Spiel den Gegner unterschätzt – das haben wir vor zwei Wochen beim 1:2 gegen Knopp gesehen. Ich gehe aber nicht davon aus, dass uns das innerhalb so kurzer Zeit wieder passiert.“

bolanden steinbach 18 19 001

„Untergang“ in Hälfte zwei

Bezirksligist TuS Bolanden verliert zu Hause 0:8 gegen TuS Steinbach

Gestern kam der TuS Bolanden in der Bezirksliga Westpfalz arg unter die Räder. Er kassierte gegen den TuS Steinbach eine 0:8 (0:2)-Heimniederlage. „In der ersten Halbzeit haben wir uns noch ganz gut verkauft, in der zweiten sind wir dann leider untergegangen.“ Dies war die Aussage des Bolander Spielertrainers Christian Bauer, der die Begegnung damit realistisch kommentierte. Der Gästesieg war vollauf verdient, mit etwas mehr Konzentration in der Schlussphase hätte er sogar zweistellig ausfallen können.Bei strahlend blauem Himmel und trockenem, aber kalten Wetter konnte Bolanden in den ersten 20 Minuten noch einigermaßen dagegen halten, stand dabei aber mit fast allen Mann hinten drin. Die Leistungsunterschiede zwischen den beiden Teams waren aber auch hier schon deutlich erkennbar. Steinbach spielte von Anfang an überlegen, schnell, direkt und machte das Spiel breit, was die Gegenspieler viel Kraft kostete – dies kam später vor allem in der zweiten Hälfte zum Tragen. Bei der Heimmannschaft das krasse Gegenteil: Ungenaue Pässe, technische Mängel, körperliche Defizite. Häufig bekam man den Ball nicht weg und verlor ihn direkt wieder in der eigenen Hälfte. Sehr auffällig präsentierte sich hier der Steinbacher Dennis Kladnicanin, der immer anspielbar war und bei fast jedem Gästeangriff klug und mit Übersicht die Fäden zog. Ihm hätte man mehr „auf den Füßen stehen“ müssen. Er war auch für das erste Tor verantwortlich, indem er in der 23. Minute einen berechtigten Foulelfmeter unhaltbar flach links verwandelte. Etwa nach einer halben Stunde hatte die Heimmannschaft die erste und einzige gute Gelegenheit in der ersten Hälfte. Zum Abschluss eines Konters zog Christoph Kabs aus dem Lauf ab, Justin Hunter im Gästetor konnte abwehren. Kurz vor der Pause war es Christian Graumann, der mit einem Kopfball nach einer Ecke auf 2:0 erhöhte; die Bolander Abwehr schaute zu.

bolanden steinbach 18 19 002

In der zweiten Halbzeit kam dann der „Untergang“. Man merkte den Bolandener Spielern an, dass das aufwendige Abwehrverhalten in der ersten Hälfte viel Kraft gekostet hatte. Außerdem ließen die Gäste nicht nach, Angriff auf Angriff – schnell und gut inszeniert – rollte auf das Bolander Tor, wo sich der Torhüter Maximilian Janßen oft von seiner Abwehr im Stich gelassen sah. Obwohl er insgesamt acht Tore kassierte, machte er kein schlechtes Spiel und verhinderte mit einigen Paraden eine noch höhere Klatsche. Die Gegentore fielen fast schon regelmäßig und waren für Janßen nicht zu halten. Zweimal Schulz, Walther, Graumann und Goedtel waren die Torschützen. Erwähnenswert das siebte Tor, das der Steinbacher Kapitän Dawid Szaszorowski mit einem präzisen direkten Freistoß über die Mauer erzielte. Irgendwann war dann auch bei Bolanden die Moral dahin und die Bemühungen, Gegenangriffe zu inszenieren, erlahmten. Einmal kam man noch in die Nähe des Gästetors, doch anstatt mutig abzuziehen, wurde der Ball vertändelt.

Timothy Hanauer, der Steinbacher Trainer, war natürlich mit dem Spielausgang hoch zufrieden. „Das Ergebnis drückt schon die Leistungsdifferenz zwischen den beiden Mannschaften aus.“ Hiermit lag Hanauer auch vollkommen richtig.

So spielten sie

TuS Bolanden:  Janßen, Bär, Ultes, Klag, Bauer, Kabs (74. Mohamad), Steele (60. Cusminus), Kanoffsky, Oberländer, Kaminski, Seiler (46. Lubczyk)

TuS 07 Steinbach: Hunter, Throm, Szaszorowski, Frey (46. Windecker), Kladnicanin (46. Müller), Becker (46. Klingkowski), Goedtel, Orthen, Graumann, Walther, Schulz

Tore:  0:1 Kladnicanin (23., Foulelfmeter), 0:2 Graumann (42.), 0:3 Schulz (51.), 0:4 Walther (59.), 0:5 Schulz (64.), 0:6 Graumann (66.), 0:7 Szaszorowski (84.), 0:8 Goedtel (89.)

Gelbe Karten: Klag, Kanoffsky

Beste Spieler: Janßen, Kaminski - Kladnicanin, Windecker, Schulz

Zuschauer: 100

Schiedsrichter: Seiberth (Ixheim).

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