Meister 1996/97

Die Meisterlichen des TuS 07 Steinbach.

Fünfzehn lange Jahre musste der TuS 07 Steinbach warten, bis erstmals wieder eine Meisterschaft zu feiern war. Nach einer sehr ,erfolgreichen Saison jagen die Mannen von Spielertrainer Markus Ferber in der neuen Runde in der Bezirksklasse dem Ball nach. Ein wenig überraschend war der Titel für Steinbach schon, wurden doch eher die Teams aus Dreisen, Bolanden oder Stahlberg als Favoriten gehandelt.

Zumal es zu Saisonbeginn gar nicht so rosig aussah. Die ersten Heimspiele mussten auf fremdem Platz in Dreisen ausgetragen werden, da der eigene Sportplatz im Umbau war. Eine Vorbereitung im benachbarten Breunigweiler, die einiges zu wünschen übrig ließ, und verletzte Stammspieler machten den Verantwortlichen nicht gerade Mut. Wir können schon um die oberen Ränge mitspielen, den Aufstieg konnte ich mir aber nach dem Saisonanfang nicht vorstellen", erinnert sich Spieleiter Markus Buhl-Bolander.

Sein zweites Jahr als Spielertrainer fing Markus Ferber an. Er spielte lange beim TuS Göllheim, kam über den TuS Rüssingen an den Donnersberg. Die Vorrunde verlief zufrieden stellend, einen Motivationsschub brachte im Oktober der fertig gestellte Rasenplatz. Mit sieben Punkten Rückstand auf den Tabellenführer ging man in die Winterpause. Für die Meisterschaft entscheidend war die Serie von zwölf Spielen ohne Punktverlust  zum  Rückrundenauftakt. Nach dem 8:o gegen Alsenz und 7:1 gegen Kriegsfeld stürzte die Ferber ­Elf den Tabellenführer Dreisen mit 4:3. Der Platz an der Sonne wurde dann bis zum Runden ende verteidigt.

Von Spiel zu Spiel wuchs auch die Begeisterung im Ort. Im Nachholspiel gegen Stahlberg gab es mit 350 Zuschauern den Rekord. Trotz der günstigen Ausgangslage blieben die Erwartungen im Umfeld realistisch. Das Trainergespann Ferber/Siragusano konnte in Ruhe arbeiten.

 ,,Wir sind glücklicherweise von Verletzungen verschont geblieben", so Ferber. Seine Truppe aus 14 etwa gleichstarken Spielern und eine gut besetzte Reserve bot dem spielenden Coach viele taktische Möglichkeiten. ,,Da ich selbst auf dem Platz stehe, konnte ich bei Rückständen immer motivierend eingreifen", bewertet Ferber seinen Part als Aktiver.

Das Torverhältnis von 102:42  zeigt, warum sich pro Heimspiel im Schnitt 150 Zuschauer einfanden. ,,Wir konnten schon einen attraktiven Fußball bieten, das Team suchte immer den Weg nach vorne und schoss viele Tore", so Markus Ferber.

Für die sorgt das ,,Magische Dreieck von Stobach" mit Siragusano (34 Tore), Ferber (28) und Mahmuti (20) verfügt der TuS über einen exzellenten Sturm, der die gegnerischen Abwehrreihen des Öfteren narrte.

,,Zuerst muss der Klassenerhalt gesichert werden", gibt Markus Ferber die Lösung für die neue Runde aus. Die Erfolgself bleibt im wesentlichen zusammen, mit Georg Schöpfer aus Breunigweiler kommt ein Bezirksliga erfahrener Torwart hinzu. Erstmals wird in der Vorbereitung ein Trainingslager bezogen. Dem Zufall soll nichts überlassen werden.

DIE MEISTER 1996 –1997

Markus Ferber 31 Spiele/28 Tore, Konrad Barner 31/7, Armin Bauer 30/0, Sascha Gerber 30/0, Michael Siragusano 30/34, Volker Bauer29/0, Erich Penkhues 28/1, Heiko Engel 27/2, Steffen Christ 27/3,Rainer Knoll 27/0, Fuat Mahmuti 26/20, Uwe Bauer 23/4, KurtPenkhues 20/0, Marc Wagner 16/1, Wolfgang Breunich 12/0, Nick Wagner 12/2, Uwe Gassner 9/0, Stefan Müller 8/0, Jörg Merkle 6/0, Christoph Geißler 3/0, Marco Rieder 2/0, Thomas Müller2/0, Christian Gabelmann 2/0, Heribert Christ 1/0.

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