TuS Meisterschaftskandiat

Mit Ferber ist der TuS Meisterschaftskandidat.

Erfolgstrainer kehrt an alte Wirkungsstätte zurück - Starke Neuzugänge.

Mit neuen Spielern, neuem Co-Trainer und einem gut bekannten Gesicht hat sich der TuS 07 Steinbach auf die bevorstehende Saison in der Bezirksklasse Nord-Westpfalz eingestellt. Schon jetzt gilt die Truppe als heißer Kandidat für die Meisterschaft.

Mit der Favoritenrolle muss sich auch Klaus Ferber abfinden. Egal, wie tief er stapelt, die anderen setzen immer noch eins drauf. Sie verweisen auf die Liste der Neuzugänge, auf Marvin Ellis oder Steffen Alleborn. Und nicht zuletzt sagen sie: Mit Ferber als Spielertrainer hat sich der TuS 07 am besten verstärkt. „Für mich kam das sehr überraschend. Eigentlich hatte ich mich schon für ein weiteres Jahr in Altleiningen entschieden", sagt der. Letztlich waren es die Verbundenheit zu Steinbach sowie die „sportliche Perspektiv", die ihn überzeugten. Ohnehin habe er vorgehabt, sich wieder als Trainer zu engagieren. Da kam dann die Anfrage aus Steinbach genau richtig.

Bereits in der Saison 2001/2002 führte Ferber den TuS als strahlenden Meister in die Bezirksliga. Dieses Bild hat sich wohl auf beiden Seiten eingeprägt. Jedenfalls herrscht in Steinbach Aufbruchsstimmung.

Was die Favoritenrolle anbelangt, um die Ferber und der TuS in Anbetracht des unten aufgeführten Kaders kaum herumkommen werden, gibt man sich äußerlich gelassen. Sowohl Markus Buhl-Bohlander, Spielleiter und Team-Betreuer, als auch der neue alte Trainer meiden das Wort Meisterschaft in Verbindung mit ihrer Mannschaft. Warum auch? Fast zwei Drittel der letzten Saison standen die Steinbacher an der Spitze, Titel und Aufstieg klar vor Augen. Dann kamen die finalen Spieltage, fünf Auswärtsreisen und fünf Niederlagen. Für Ferber ist klar: Hier herrscht Analysebedarf. „Bevor ich nicht weiß, warum das passiert ist, hat es nicht viel Sinn, sich große Ziele zu stecken. Die Mannschaft hatte auch schon letztes Mal das Potenzial für Platz eins oder zwei." Als Verantwortlicher muss Ferber jetzt Schritt für Schritt nach einer Lösung suchen. „Einen Knacks haben die Jungs jetzt ganz sicher nicht. Das waren vorher gestandene Fußballer, und sie sind es auch jetzt noch."

Mit Steffen Andes hat sich Ferber bewusst für einen Co-Trainer entschieden und auch hier vom Verein die volle Unterstützung erfahren. Eine optimale Vorbereitung sowie ein stimmiges Umfeld sind zwei Grundpfeiler im Ferberschen Konzept, zu dem auch der gezielte Einsatz von Testspielen gehört. Eine gute Mischung aus Einspielgegnern und Klassenhöheren soll am Ende vor allem einem Ziel dienen: Dem Saisonauftakt am 11. August um 17 Uhr beim TUS Erfenbach.

In den nächsten Wochen ist der TuS unter anderem auf der Sportwoche in Albisheim zu Gast, testet dann gegen Winnweiler und Mehlingen die Form. Seine Neuzugänge hat Ferber allesamt schon spielen gesehen und so einen Eindruck vom Potenzial dieser Truppe bekommen. Und ganz so tief stapeln will er dann auch nicht: „Wenn man ehrlich ist, haben wir schon einen der besten Kader in der Bezirksklasse." Wichtiger als eine Zielvorgabe ist Ferber allerdings, dass es innerhalb der Mannschaft zu einer echten Kameradschaft kommt. Dass ein Einbruch wie am Ende der letzten Saison erst gar kein Thema wird. Und dass es dann wirklich eine Fortsetzung der Erfolgsbeziehung Klaus Ferber/ TuS 07 Steinbach gibt.

TuS 07 Steinbach:

Zugänge:
Steffen Alleborn, Klaus Ferber (beide TuS Altleiningen), Jörg Müller, Markus Weber (beide TuS Göllheim), Marvin Ellis (TuS Rüssingen), Antonio Gil (SG Niederhausen-Winterborn), Artur Petri (TuS Münchweiler)

Abgänge:
Benjamin Will (ESC West Kaiserslautern), Jochen Walter (SV Lonsheim), Dirk Schappert, Alexander Schott (beide Karriereende)

Kader:

Tor:
Antonio Gil, Michael Zlaugotnis
Abwehr/Mitte:
Steffen Andes, Marvin Ellis, Heiko Engel, Christian Gabelmann, Sascha Kasper, Jörg Müller, Sebastian Schrod, Danny Stock, Markus Weber
Angriff:
Steffen Alleborn, Steffen Christ, Ramon Enns, Mathias Kress, Nikolas Ranke, Dariusz Urbanczyk
Trainer: Klaus Ferber
Spielleiter: Markus Buhl-Bohlander
Meisterschaftstipp: 1. Rockenhausen, 2. Erfenbach.

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