Satt 1B künftig zweite Mannschaft

Statt „1b" künftig „zweite Mannschaften."

Thema bei Kreisklasse-Besprechung.

1b-Mannschaften heißen von nun an „zweite Mannschaften"; und genau diese sorgten bei der Vorrundenbesprechung der Kreisklasse Donnersberg im TuS-Sportheim für einigen Diskussionsstoff.

Ursprünglich habe der Bezirksausschuss zweite Mannschaften von Vereinen ab Bezirksklasse abwärts abgelehnt, so Kreisvorsitzender Karl-Heinz Schwarz. Somit hätten der SVK und TuS Steinbach/Börrstadt nicht mehr mit einer zweiten Mannschaft in der Kreisklasse, sondern mit einer Reserve in der Bezirksliga spielen müssen. Nach Beschwerden gab der Verbandsausschuss laut Schwarz nach, sodass beide Vereine 2005/06 mit einer „Zweiten" in der Kreisklasse auflaufen können. Ursprünglich hatte der Verband vor, eine Klasse einzurichten, in der die „Zweiten" der Kreise Kaiserslautern, Donnersberg und Kusel spielen sollten. „Soweit ist es aber glücklicherweise nicht gekommen", sagte Ulrich Lindner, Spielleiter der Kreisklasse Donnersberg. Zu Debatten führte, dass die „Zweiten" nicht mehr die Vorspiele für die ersten Mannschaften austragen dürfen. Begründung Lindners waren Vereinsbeschwerden, dass bei einem solchen Vorspiel die Anstoßzeiten zu früh seien. „Man muss der Meinung der Mehrheit der Vereine Rechnung tragen", so Lindner. Nicht so dramatisch sah er Beschwerden, die „Zweiten" seien letzte Saison vermehrt mit Spielern der ersten Garnitur aufgelaufen. „Das war bis auf ein, zwei Ausnahmen nicht der Fall. Wenn einer lange verletzt war und so Fuß in der zweiten Mannschaft fassen will, ist das normal."

Spieler, die bis Juli das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sollen in der ersten und der zweiten Mannschaft eingesetzt werden können, informierte Schwarz. Ab 1. Januar 2006 sei es laut Ralf Hack, EDV-Beauftragter, zwingend, die Ergebnisse per Internet oder Telefon dem DFB-Net zu melden. „Sehr zufrieden stellend" war für Lindner der Verlauf der letzten Spielzeit. Ausnahmen: das siebenmalige Nichtantreten verschiedener Vereine und die Abmeldung des TSV Gaugrehweiler in der Winterpause. In 265 Spielen zeigten die Schiedsrichter 938 mal „Gelb", ein Schnitt von 3,54 pro Spiel - fast identisch mit der Vorsaison. 71 Mal wurde der Gelb-Rote Karton gezückt, ein leichter Anstieg. Einen kleinen Rückgang gab es bei den Roten Karten (51). Die wenigsten Gelben Karten kassierte der ASV Winnweiler II (35). Nur einmal musste der FSV Münsterappel Gelb-Rot hinnehmen. Ohne „Rot" kam der SVK II aus. In der Fair-Play-Wertung siegte der ASV II vor Obermoschel. Lindner: „Sehr unproblematisch verlief die Reserverunde." Obermoschel wurde Meister vor Alsenbrück-Langmeil.

Kommende Saison wird die Kreisklasse wieder mit 18 Vereinen ausgetragen. Neu hinzu kommen SV Lohnsfeld, ASV Sembach und TuS Rüssingen II. Der Kreisliga-Absteiger SV Hefersweiler wurde der Kreisklasse Kusel zugeordnet. Bedauerlich ist für Lindner, dass die Reserverunde nur mit sieben Teams ausgetragen werden könne. Hier habe der SV Heiligenmoschel, kommende Saison in der Kaiserslauterer Kreisliga, angefragt, ob er mit seiner Reserve Freundschaftsspiele gegen Reserven der Kreisklasse austragen könne, was auf große Zustimmung stieß. Eröffnet wird die Saison am 12. August, 19.30 Uhr, mit der Partie TuS Alsenz - SV Kirchheimbolanden II. Am 17. und 31. August stehen Mittwochsspieltage an.

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