Ehrenvorsitzender Jakob Bauer

Der Turn und Sportverein trauert um sein treues Mitglied und Ehrenvorsitzenden Jakob Bauer er verstarb im alter von 82 Jahren.

am 19. Oktober 2009.

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Jakob Bauer erhielt folgende Ehrungen und war in Ehrenämter tätig.

  • Ehrennadel Deutscher Turnerbund 19.03.1960
  • Bronzene Ehrennadel Sportbund 21.03.1996
  • Silberne Ehrennadel Sportbund 06.06.1997
  • Silberne Ehrennadel TUS 10.06.1967
  • Goldene Vereinsnadel 05.06.1982
  • Verbandsehrennadel Südwestdeutscher Fußballverband am 06.06.1997
  • Ehrenmitglied seit 27.06.87
  • Ehrenvorsitzender seit 28.02.1998

Ehrenämter:

  • 1.Vorsitzender von 1956 bis 1966
  • 2.Vorsitzender von 27.01.1979 bis 02.03.1987
  • 1.Vorsitzender von 02.03.1987 bis 28.02.1998

Der Turn- und Sportverein Steinbach trauert um seinen Ehrenvorsitzenden Jakob Bauer, welcher am 19.10.2009 im Alter von 82 Jahren plötzlich und überraschend verstarb.

todesanzeige jakob bauer

Jakob Bauer war 63 Jahre lang Mitglied beim TuS 07, davon in zwei Epochen 21 Jahre als 1. Vorsitzender tätig sowie 8 Jahre als 2. Vorsitzender und gehörte zu den Wiedergründungs-mitgliedern, welche 10 Monate nach Kriegsende 1946 den Verein wieder ins Leben gerufen haben.  1948 trat er dem Vorstand bei. Im Jahre 1956 übernahm er das Amt des 1. Vorsitzenden und organisierte mit seinen Mitstreitern im darauffolgenden Jahr die Feiern zum 50-jährigen Vereinsjubiläum. Für die damalige Zeit ein Fest der Superlative und ein Höhepunkt in der über 100-jährigen Vereinsgeschichte. Die außergewöhnliche Leistung wird allein dadurch deutlich, dass in kürzester Zeit komplette Sportanlagen für die Wettkämpfe aus dem Boden gestampft werden mussten. 1960 wurde Jakob Bauer die Ehrennadel des Deutschen Turnerbundes verliehen. In seine erste Amtszeit, welche bis 1966 dauert gehörten die Renovierung der Turnhalle und die erfolgreichen Grundstücksverhandlungen für den Standort der heutigen Sportanlage sowie der Baubeginn des Sportplatzes in der Marienthaler Straße.

Im Jahre 1979 übernahm Jakob Bauer das Amt des 2. Vorsitzenden und als Bauvorstand die Leitung und die große Verantwortung für den Neubau der Turn- und Gymnastikhalle am Sportplatz. Durch den Verkauf der alten Turnhalle an das Straßenbauamt Mainz gelang es mit den daraus resultierenden Einnahmen und über 8000 ehrenamtlichen Helferstunden die neue Gymnastikhalle samt Anbau für die Kegelbahn ohne Schulden fertigzustellen. Es folgte die Installation einer modernen Kegelbahnanlage, die noch heute bedeutender Einnahmefaktor des Vereins ist.

Am 21. März 1987 übernahm Jakob Bauer zum zweiten Mal das Amt des 1. Vorsitzenden und es gelang in zähen Verhandlungen Grund und Boden des Sportplatzes vom Südwestdeutschen Fußballverband zu erwerben und der Ortsgemeinde zu übertragen. An seinem 70. Geburtstag  wurde Jakob Bauer zum Ehrenmitglied des TuS ernannt. Weitere Bauvorhaben wurden durchgeführt. Die Sportanlage erhielt einen neuen Geräteraum und die Außenflächen wurden befestigt. Das Sportheim wird renoviert und 1996 beginnt das Projekt „Umwandlung des Hartplatzes in einen Rasenplatz“. Erneut bringen Helfer des TuS über 3000 Stunden an ehrenamtlicher Hilfe und erstellen eine der schönsten Rasenplatzanlagen im Donnersbergkreis. Für das Erreichen dieses großen Ziels unter seiner Führung erhält Jakob Bauer anlässlich des 90-jährigen Jubiläums die silberne Ehrennadel des Sportbundes Pfalz und die Ehrennadel des Südwestdeutschen Fußballverbandes und kann zufrieden nach 21 Jahren Vorsitz sein Amt an jüngere übergeben.  Er wird zum Ehrenvorsitzenden des Turn- und Sportvereins Steinbach und erhält den Ehrenamtspreis des Deutschen Fußballbundes.

Trotz aller Verdienste ist Jakob Bauer immer bescheiden geblieben. „Alleine kann man sich etwas träumen, aber zur Ausführung bedarf es der Gemeinschaft“, so ein Spruch von ihm. Die TuSler werden ihn vermissen, seine ruhige Art, seine Gelassenheit und insbesondere seinen Rat, der immer wieder gerne von seinen Nachfolgern eingeholt wurde. Nicht nur sein Name wird untrennbar mit der heutigen Sportanlage verbunden bleiben. Als Person bleibt er in den Reihen des Turn- und Sportvereins und darüber hinaus unvergessen.

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