Interview Walter Fett

Interview mit: Verdientem Mitglieder im TuS

Wir stellen vor: Walter Fett – Kegelbahnwirt

  • Alter: 73
  • Familie: Verheiratet, zwei Kinder
  • Beruf: Polier, Installateur, seit 1996: Rentner
  • Hobbys: Arbeit! Im Tannenhain und im Obststück!

Die Kegelabteilung im TuS 07 und die Kegelbahn überhaupt sind verbunden mit dem Namen Walter Fett. Woche für Woche steht er hinter dem Tresen der Kegelbahn. Seine Beliebtheit bei den Kegelfreunden spricht Bände.

Die Kegelbahn, im Jahr 1982 eröffnet, ist überhaupt eines der wichtigsten wirtschaftlichen Standbeine im Verein. Der Ehrenvorsitzende Jakob Bauer hatte seinerzeit die glorreiche Idee den Hallenbau mit dem Bau einer Kegelbahn zu verknüpfen. Seitdem ist die Steinbacher Bahn dank Manfred und Edda Bauer eine der gepflegtesten Bahnen im Donnersbergkreis.

Wo anderswo Bahnen schließen, weil sie schlicht und einfach durch mangelnde Pflege unbrauchbar geworden sind, glänzt die Steinbacher Bahn fast wie neu. Doch auch hier ist die Technik in die Jahre gekommen und es bedarf einer dringenden Renovierung.

Mit seinem großen Engagement trägt Walter Fett von Anfang an dazu bei, dass die Kugeln rollen und die Gäste aus nah und fern gerne auf die Steinbacher Bahn kommen.

Die Redaktion der Vereinszeitung nahm dies zum Anlass mit Walter ein kleines Interview zu führen:

Frage: Walter, wie lange stehst Du schon hinter dem Tresen unserer Kegelbahn?

Eigentlich seit Beginn 1982, aber nur vereinzelt.  Damals trugen die Sportkegler des FV Rockenhausen auf unserer Bahn ihre Wettbewerbe aus. Da zu dieser Zeit das Sportheim noch vom Verein bewirtschaftet wurde, verrichtete ich mit meiner Frau öfters Sportheimdienste.

Frage: Was hat Dich bewogen immer mehr die Wirtschaftsdienste auf der Kegelbahn zu übernehmen?

Nun, wie bereits erwähnt, verrichteten die ersten Jahre die Vorstandschaft und andere Vereinsmitglieder abwechselnd die Dienste. Viele konnten aus Zeitgründen oder einfach, weil sie keine Lust mehr hatten, immer weniger Dienste übernehmen und ich bin dann die meiste Zeit eingesprungen.

Ja und außerdem machte es mir auch Spaß und den meisten Keglern bin ich auch freundschaftlich verbunden.

Frage: Wie viele Dienste kommen da im Jahr zusammen?

Sonntags mache ich morgens und in der Zeit des Kegelturniers im Winterhalbjahr auch noch nachmittags und abends, dann jeden zweiten Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstagabend.

Frage: Was sagt denn Deine Frau dazu?

Sie hilft sonntags, wenn beim Kegelturnier viel los ist oder auch an den Theaterabenden mit. Sie meint auch, ob ich nun am Fernseher hocke oder auf der Kegelbahn bin….

Frage: Du bist 73 Jahre alt, was macht da die Gesundheit?

Was soll ich sagen? Es geht so, ich bin zufrieden.

Frage: Kannst Du Dich noch an besondere Zeiten oder Begebenheiten während Deiner Kegelbahnzeit erinnern?

Da fällt mir als erstes die Zeit ein, als Lothar Silbersdorf Trainer beim TuS was. Er war ein leidenschaftlicher Kegler. Ich habe damals noch gearbeitet und er kam mit den Fußballern oftmals nach dem Training auf die Bahn, wenn die anderen Kegler Schluss gemacht haben. Mehr als einmal, bin ich damals aus der Kegelbahn raus und direkt auf die Arbeit gefahren.

Man erinnert sich auch an viele alte Kegelfreunde, die heute nicht mehr leben, und Stammgäste auf der Bahn waren, wie Erwin Korn, Georg Klein und Reinhold Engel. Auch Bernd Scheu kam immer, wenn ich die Bahn geöffnet habe. Er war dankbar für das erste Bier.

Das gab es immer umsonst, weil es noch in der Leitung gestanden hat. Ansonsten wäre es ja weggeschüttet worden.

Frage: Walter, welche sonstigen Ämter hast Du noch im TuS ausgeübt?

Ich war 32 Jahre in der Vorstandschaft ab 1966. Ich war kurz 2. Vorstand. Ich kassierte die Vereinsbeiträge und war Platzkassierer bis Iwan, ich glaube 1982 den Posten übernahm. Beim Hallenbau habe ich mit Eugen Hack zusammen fast die gesamte Installation gemacht.

Frage: Was verbindet Dich eigentlich mit dem Verein, verbunden mit einem so großen Engagement?

Ach, wäschd, ich hann alles gern gemacht!

Zurück