Der TuS Steinbach ist der „Verein des Jahres“ 2015

Theater gibt’s nur auf der Bühne

Sportlerwahl: Der TuS Steinbach ist der „Verein des Jahres“ 2015 – Zusammenhalt innerhalb des Klubs wird groß geschrieben.

Die Wahl ist entschieden, über 1500 Menschen haben sich beteiligt – und letztlich bestimmt, wer Sportlerin, Sportler und Mannschaft des Kreises 2015 werden. Gelüftet wird das Geheimnis erst am Donnerstag, 17. März, 19 Uhr, im Festhaus in Winnweiler, wenn der Donnersbergkreis und die RHEINPFALZ die Sieger küren. Eines wurde bereits von der Jury, die auch die Kandidaten festlegte, bestimmt. Wer den mit 500 Euro dotierten Preis „Verein des Jahres“ 2015 erhält: der TuS 07 Steinbach. Dort wird das Ehrenamt und der Zusammenhalt groß geschrieben. Kevin Bernhardt lässt sich nicht zweimal bitten. Auf den Torwart zudribbeln, ihn ausspielen und das Runde im Eckigen versenken: So etwas liebt ein Vollblutstürmer, wie er einer ist. 26 Saisontore hat der Angreifer des TuS 07 Steinbach bereits erzielt – in 20 Spielen. Und natürlich hat er auch im Training seinen Spaß dran, Tore zu schießen. Auch wenn es an diesem Mittwochabend ziemlich frisch ist.Gernot Breitenbruch beobachtet das Geschehen auf dem Rasenplatz zufrieden. An den Fußballern hat der Vorsitzende derzeit seinen Spaß. Kein Wunder, schließlich stieg die Mannschaft vergangene Saison von der B- in die A-Klasse auf und führt dort nun auch die Tabelle an. „Einen Druck, aufsteigen zu müssen, gibt es aber nicht“, betont der Vorsitzende – und schiebt nach: „Mit der ersten Mannschaft ernten wir jetzt die Früchte unserer Jugendarbeit.“ Und die Steinbacher haben mit ihrem Trainer einen Volltreffer gelandet. Mit der Arbeit von Timothy Hanauer jedenfalls sei man sehr zufrieden. Mit der zweiten Mannschaft sei es das Ziel, in den nächsten Jahren im oberen Bereich der C-Klasse mitzuspielen, betont Breitenbruch. Die Nachwuchskicker des Vereins sind Teil der Jugendspielgemeinschaft Donnersberg-Süd. 

Doch der Verein, 1907 gegründet, hat noch mehr zu bieten als nur Fußball. Gestern Abend beispielsweise zeigte die Theaterabteilung zum ersten Mal ihr neues Stück. Vier weitere Aufführungen unter der Leitung von Manfred Lehrmoser folgen. Alle sind sie ausverkauft. 1200 Besucher werden dann den Schwank „Muscheldiekuschel“ gesehen haben. „Das Theater ist eines unserer absoluten Standbeine“, betont Breitenbruch. Und das schon seit vielen Jahren. In alten Protokollbüchern ist sogar in einer Vorstandssitzung vom 16. Januar 1924 zum ersten Mal von einer Theaterveranstaltung in der alten Steinbacher Turnhalle die Rede. Seit 1983 wird wieder regelmäßig gespielt.

Stolz ist man beim TuS 07 auch auf die elfköpfige Männertanzgruppe „Riverstones“, die von Ina Betz trainiert wird und gerade zur Fasnachtszeit sehr gefragt ist. „Aktuell hat sich auch eine Damentanzgruppe mit 20 Frauen gegründet. Das ist super“, freut sich Breitenbruch. Einmal die Woche gibt es unter Leitung von Birgit Heeger eine Frauenturngruppe, Wolfgang Bauer biete zudem regelmäßig Kurse im Bereich Gesundheitssport an, so der Vorsitzende.

Unter Leitung von Peter Janz trifft sich eine Männerrunde, die im Winter mal in die Sauna geht oder mal Federball spielt und sich im Sommer zum Wandern oder Nordic Walking treffe, wie Breitenbruch erzählt. Auch Boule wird auf dem Gelände des Turn- und Sportvereins gespielt und hobbymäßig gekegelt.

Apropos Gelände: Das ist im Besitz des 330 Mitglieder zählenden Vereins. Die Anlage mit Halle, Sportplatz oder Kegelbahn in Schuss zu halten, ist eine große Aufgabe. „Zum Glück haben wir ganz viele ehrenamtliche Helfer, die viel Zeit dafür opfern. Der Zusammenhalt innerhalb des Vereins ist wirklich gut“, ist der Vorsitzende dankbar. Allen voran hebt er hier Peter Wörner, Heinz-Werner Hoßbach und Hans Hack hervor.

Während Gernot Breitenbruch diesen Satz sagt, wandert sein Blick über das satte Grün des Rasenplatzes. Der liegt wirklich prächtig da. Das wissen auch Kevin Bernhardt und seine Fußballkameraden zu schätzen. Der Angreifer nimmt einen neuen Anlauf, dribbelt auf den Torwart zu. Der stürzt sich Richtung Stürmer. Doch Bernhardt lässt das kalt. Elegant lupft er den Ball über den Schlussmann. Langsam rollt die Kugel ins Tor. Ein herrlicher Treffer. Das erkennt auch der Vorsitzende an. Der war früher auch mal ein richtig guter Kicker.

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Tradition beim TuS 07: Die Auftritte der Theatergruppe sind beliebt. Auch in diesem Jahr sind wieder alle fünf Aufführungen ausverkauft.
Kicken auf dem satten Grün: Die Fußballer des TuS 07 Steinbach (weiße Trikots) belegen als Aufsteiger den ersten Platz in der A-Klasse.

Zur Sache: Konrad Fünfstück Gast bei Sportlerehrung

Premiere am Donnersberg: Zum ersten Mal wollen der Kreis und DIE RHEINPFALZ gemeinsam die im vergangenen Jahr gezeigten Leistungen der Sportlerinnen und Sportler würdigen. Und zum ersten Mal hatten dabei die Leser der Donnersberger Rundschau die Möglichkeit, für ihre Favoriten zu stimmen. Eine Jury – bestehend aus einem Beirat des Kreises und aus Redakteuren der RHEINPFALZ – hatte die Kandidaten zum „Sportler des Jahres 2015“ ausgewählt: Marlay Demmerle, Uta Gräf (beide Reitsport), Inga Grössle, Josefa Matheis (beide Leichtathletik) und Tina Ruh (Fußball) bei den Frauen, Michael Frey (Sportschießen), Maximilian Haage (Tennis), David Musiolik (Schach), Roland Stulz (Leichtathletik) und Lukas Weisenstein (Kite-Landboarding) bei den Männern. Bei den Mannschaften standen die Fußballer des ASV Winnweiler, die Tischtennis-Damen der TSG Zellertal, die Ü40-Basketballer der Fastbreakers Rockenhausen, die Oberliga-Mannschaft der Boule-Freunde Rockenhausen und die Showturngruppe „Crazy Jumpers“ der TSG Eisenberg zur Wahl.

1550 Stimmen wurden abgegeben. Wer gewonnen hat, wird am Donnerstag, 17. März, bei der Ehrungsfeier im Festhaus Winnweiler verraten. Moderiert wird diese von RHEINPFALZ-Chefredakteur Michael Garthe. Als Ehrengast hat sich Konrad Fünfstück angekündigt, Trainer des 1. FC Kaiserslautern. Der Eintritt ist frei, Einlass ist ab 18.30 Uhr, Beginn um 19 Uhr. An diesem Abend wird auch der TuS 07 Steinbach als „Verein des Jahres“ ausgezeichnet. Dieser wurde von der Jury ausgewählt.

Gräf, Weisenstein und „Crazy Jumpers“ sind die Sportler des Jahres

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Uta Gräf, Lukas Weisenstein und die „Crazy Jumpers“ der TSG Eisenberg sind die Sportler des Jahres 2015. Bei der ersten gemeinsamen Wahl des Donnersbergkreises und der RHEINPFALZ konnten sie die meisten Stimmen auf sich vereinen. 1550 Menschen hatten abgestimmt. Bei der Ehrungsfeier gestern im Winnweilerer Festhaus wurden die stolzen Sieger ebenso wie alle weiteren Sportlerwahl-Kandidaten ausgezeichnet. Mehr als 200 Besucher erlebten einen kurzweiligen Abend mit Tanzdarbietungen und Musik. FCK-Cheftrainer Konrad Fünfstück zeichnete auf der Bühne einige Sportler aus, zudem stand er im Interview Rede und Antwort zur Situation seiner Mannschaft. RHEINPFALZ-Chefredakteur Michael Garthe führte durch den Abend. Landrat Winfried Werner betonte, dass die 15 Nominierten zwölf verschiedene Sportarten vertreten. Das zeige die „großartige Vielseitigkeit“ des Sportangebotes im Donnersbergkreis.

Ein Hoch auf das Ehrenamt

Bei der Preisverleihung für die Sportler des Kreises stehen neben den Leistungsträgern auch die vielen Helfer im Mittelpunkt.

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Gelungene Premiere: Am Donnerstagabend fand im Winnweilerer Festhaus die erste gemeinsame Sportlerehrung des Donnersbergkreises und der RHEINPFALZ statt. Knapp 300 Besucher füllten das Haus – neben Kandidaten, Familienangehörigen, Freunden und Vereinsvertretern waren auch viele Kommunalpolitiker und Ehrengäste der Einladung gefolgt. Tanzdarbietungen und Musik gaben der Feier einen mehr als würdigen Rahmen. Als Gewinner durften sich am Ende alle fühlen… Andreas Bouranis „Ein Hoch auf uns“. Einen treffenderen Einstieg hätte die Band „Brixten“ mit der aus Winnweiler stammenden Frontsängerin Michelle Breisch zur Ehrungsfeier nicht wählen können. Zu „uns“ zählten in erster Linie alle nominierten Sportlerinnen und Sportler, die aus 40 Vorschlägen von einer Jury als Kandidaten ausgewählt worden waren. 1550 Stimmen, eine starke Anzahl, entschieden schließlich darüber, wer auf Platz eins landete.Uta Gräf machte bei den Sportlerinnen das Rennen. Seit Jahren liegt die Dressurreiterin, die auf Gut Rothenkircherhof Pferde ausbildet, in der rheinland-pfälzischen Rangliste ganz vorne und gehörte 2015 dem Bundeskader an. „Es freut mich umso mehr, dass diese Auszeichnung aus der Region kommt. Ich lies mich überraschen und hätte alle Platzierungen angenommen“, strahlte die 45-Jährige bis über beide Ohren. Sich und ihren Pferden wünscht sie für dieses Jahr vor allem Gesundheit, bei den nationalen und internationalen Turnieren will sie wieder vorne mitreiten. Fast 30 Jahre jünger als Gräf ist der Sportler des Jahres 2015, und das in einer relativ unbekannten Extremsportart, dem Kite-Landboarding. Lukas Weisenstein aus Lohnsfeld darf sich damit eine weitere Medaille in seine „schon langsam zu klein werdende Vitrine“ legen. Der 16-Jährige ist amtierender Deutscher Junioren-Meister und startet in diesem Jahr erstmals in der Erwachsenenklasse. „Sich unter dieser großen Konkurrenz durchgesetzt und gewonnen zu haben, ist was ganz Besonderes. Das macht meine Sportart weiter ein Stück bekannter“, so Weisenstein, der wie Gräf im Vorfeld der Wahl vor allem über die sozialen Medien ordentlich für sich geworben hat.

Mannschaft des Jahres wurde am Donnerstag auch das zahlenmäßig am stärksten vertretene Team, die „Crazy Jumpers“ der TSG Eisenberg. Dieser Titel gibt dem zehnjährigen Bestehen der Turnergruppe eine besondere Würze. Die Mädchen, die meisten zwischen acht und 18 Jahre jung und allesamt Leistungsturner bei der TSG, wollen sich in diesem Jahr mit ihren Trainern Swetlana, Wladimir und Leo Werner wieder für das „Rendezvous der Besten“ qualifizieren, eine Show der erfolgreichsten Gruppen des Pfälzer Turnerbunds.

Zu „uns“ zählten aber auch alle anderen Anwesenden, die mit ihrem Engagement sportliche Leistungen wie die der Geehrten erst möglich machen. „Der Donnersbergkreis besitzt mit über 50 Prozent eine hervorragende Ehrenamtsquote. Das ist auch bundesweit ein Spitzenwert“, berichtete Landrat Winfried Werner stolz. Er betonte, dass das „Ehrenamt die Gesellschaft zusammenhält und es ohne keine Gemeinschaft gibt“. Dass die 15 Nominierten aus zwölf Sportarten und aus verschiedenen Altersklassen vom Schüler bis zu den Senioren stammten, sei ein erfreuliches Zeichen für die großartige Vielseitigkeit der rund 130 Sportvereine im Kreis, so Werner. Seit 1984 vergibt der Landkreis diesen Titel, in diesem Jahr wurden die Sieger erstmals in einer öffentlichen Wahl auserkoren.

FCK-Trainer Konrad Fünfstück, der RHEINPFALZ-Chefredakteur und Moderator Michael Garthe nicht nur zur aktuellen Situation des Zweitligisten Rede und Antwort stand, hob die Bedeutung der Eltern hervor. „Es ist ganz wichtig, dass die Kinder vollste Unterstützung erfahren und ihnen ermöglicht wird, zu den Trainingseinheiten zu kommen.“

Garthe wollte von den Nominierten, die jeweils mit einem Video auf der Leinwand vorgestellt wurden, so einiges wissen. Locker setzte er sich etwa mit dem elfjährigen Schachspieler David Musiolik auf die Bühnenkante. Ein Gespräch auf Augenhöhe.

Den Sportlern „Applaus Applaus“ spendeten die Steinbacher Sängerfreunde mit dem gleichnamigen Hit der Sportfreunde Stiller und ernteten postwendend ebensolchen. Mit dem Pfälzer Klassiker „Die Lewwerworscht“ trafen sie zum Abschluss ihres Auftrittes voll ins Schwarze. Für tänzerische Höhepunkte mit tollen Choreografien sorgten die Mädchen des TV Winnweiler und das Männerballett des TuS Steinbach, der zum Sportverein des Jahres gekürt wurde. TuS-Vorsitzender Gernot Breitenbruch nahm die Auszeichnung und den Geldpreis der Sparkasse Donnersberg von Vorstandsmitglied Matthias Roth entgegen. Für ihn ist das Ehrenamt im 330 Mitglieder starken Verein das Erfolgsrezept: „Bei uns ist sich niemand für etwas zu schade, und das zu jeder Nacht- und Tageszeit.“ Die erste gemeinsame Sportlerehrung des Donnersbergkreises und der RHEINPFALZ ist gelungen. Alle der knapp 300 Besucher durften sich als Gewinner fühlen. (fsm)

Strahlende Sieger: Die „Crazy Jumpers“ der TSG Eisenberg nahmen nicht nur den Siegerpokal der Mannschaften sondern auch die Glückwünsche von Landrat Winfried Werner und FCK-Cheftrainer Konrad Fünfstück entgegen – lautstark unterstützt von ihren jubelnden Fans im Publikum.

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Wörtlich

„Essen und Trinken gehören ja zu den Steinbacher Kernkompetenzen.“ Landrat Winfried Werner bei seiner Mitteilung, dass der TuS 07 Steinbach bei der Ehrung für die Bewirtung sorgt. Die Steinbacher werden im Volksmund auch „Schdoabacher Fresser“ genannt.

„...und die sechste Verbandsgemeinde werden wir auch noch überzeugen, dass sie dazu gehört.“

Nochmals Werner, nachdem er Vertreter von fünf der sechs Verbandsgemeinden im Kreis begrüßt hatte. Nur aus der VG Alsenz-Obermoschel war kein Offizieller erschienen.

„...und ich denke auch, lassen Sie uns jetzt zügig zur Ehrung kommen – die Sportler sind schon ganz aufgeregt.“

FCK-Trainer Konrad Fünfstück, der auf charmante Weise RHEINPFALZ-Chefredakteur Michael Garthe davon abgebracht hat, weitere Fragen zur momentan weniger erfreulichen sportlichen Situation der Roten Teufel zu stellen. Fünfstück hatte allerdings zuvor geduldig Rede und Antwort gestanden.

„Ich glaube schon, dass der Hege- und Pflegetrieb eine Rolle spielt.“

Reiterin Uta Gräf auf die Frage, warum mehr Mädchen als Jungen reiten.

„Wollen Sie damit sagen, Männer wären zu faul?“

Erwiderung von RHEINPFALZ-Chefredakteur Michael Garthe.

„Keine Pasta mehr. Nur noch Haxen.“

Läuferin Josefa Matheis, nachdem sie erzählt hatte, sie habe kürzlich am Vorabend eines Laufs Haxen gegessen – und daraufhin eine gute Leistung erzielt.

„Vorderlader, was ist das für ein Gewehr?“

Frage von RHEINPFALZ-Chefredakteur Michael Garthe.

„Ganz simpel: Es wird von vorne geladen.“

Sportschütze Michael Freys Antwort.

„Also – im Moment geht’s noch.“

Antwort des 14-jährigen Tennisspielers Maximilian Haage auf Garthes Frage, wie’s denn in der Schule klappt.

„Ich trainiere mit meinem Privatlehrer fast täglich per Skype.“ – „Wo sitzt der denn? In Indien?“ – „Nein, ich glaube in Mannheim.“ – „Das geht ja noch. Ich dachte schon im Saarland.“

Wortwechsel zwischen dem elfjährigen Schachtalent David Musiolik und Garthe.

„Wie ist das mit Rieslingschorle?“

Frage von Michael Garthe an Ultraläufer Roland Stulz, der etwas zum Thema Ernährung beim Laufen erzählt hatte.

„Der geht immer!“

Antwort von Stulz.

„Ich bin nur der Betreuer.“

Ortwin „Bingo“ Kolter beim Interview Garthes mit den Fußballern des ASV Winnweiler. Sowohl alters- als auch figurmäßig hätte wohl kaum jemand im Saal den langjährigen, sympathischen ASV-Funktionär für einen heute noch aktiven Verbandsliga-Spieler gehalten.

„Wie viele Zuschauer kommen denn da?“

Frage von Michael Garthe an Keith Campbell von den Ü-40-Basketballern des BBC Fastbreakers Rockenhausen. Dieser hatte mitgeteilt, dass am 17. April in der Donnersberghalle die Südwestdeutsche Meisterschaft der Basketball-Senioren stattfindet.

„So viele wie rein gehen.“

Nicht ganz ernst gemeinte Antwort Campbells. Immerhin passen alleine auf die Tribüne der Donnersberghalle geschätzte 300 bis 400 Besucher, zu den Basketballern kommen im Schnitt 60 bis 70 – Tendenz steigend.

„Kommt etwas vor, sonst kann ich euch nicht von den Crazy Jumpers unterscheiden.“

Garthe auf der Bühne zu den Tischtennis-Frauen der TSG Zellertal, die mit einem Altersschnitt von über 45 Jahren natürlich keineswegs zum „alten Eisen“ zählen und nach wie vor herausragende sportliche Leistungen vollbringen. Eine Verwechslung mit den Mädchen der Eisenberger Tanzgruppe stand dann aber doch nicht zu befürchten.

„Da waren drei Mädels dabei, die waren in der Summe jünger als ich.“

Tischtennis-Spielerin Sabine Ghoul zu den Gründen, warum die TSG-Frauen im Fall eines zweiten Platzes in der Oberliga wohl auf die Relegation um den Regionalliga-Aufstieg verzichten würden.

„Natürlich. Jeden Morgen zum Frühstück.“

Sophia Selzer (Steinbach), Gewinnerin des unter allen, die abgestimmt haben, verlosten iPad mini, auf Garthes Frage, ob sie die RHEINPFALZ lese.

So haben die RHEINPFALZ-Leser gewählt

Sportlerin des Jahres:

Uta Gräf, Reitsport (396 Stimmen)
Marlay Demmerle, Reitsport (325)
Tina Ruh, Fußball (300)
Josefa Matheis, Leichtathletik (261)
Inga Grössle, Leichtathletik (249)

Sportler des Jahres:

Lukas Weisenstein, Kite-Landboarding (459)
Maximilian Haage, Tennis (366)
Roland Stulz, Leichtathletik (336)
David Musiolik, Schach (207)
Michael Frey, Sportschießen (180)

Mannschaft des Jahres:

Crazy Jumpers, Turnen (446)
TSG Zellertal, Tischtennis (375)
ASV Winnweiler, Fußball (300)
BBC Fastbreakers, Basketball (249)
Boule-Freunde Le Cochonnet, Pétanque (158)

Sponsoren

Drei Sponsoren haben die Sportlerwahl des Donnersbergkreises und der RHEINPFALZ unterstützt: Die Kerzenheimer Greiner Schaltanlagen GmbH, der Reisedienst Krauss & Wolff aus Kirchheimbolanden sowie die Sparkasse Donnersberg machten diese Wahl möglich.

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