Meister 2014/15

MEISTER !!!

Jawohl..... wir haben es geschafft!

Bei jetzt noch drei ausstehenden Meiterschaftsspielen bleibt man uneinholbar auf Tabellenplatz Eins.

Die I. Mannschaft des TuS 07 Steinbach hat die Meisterschaft in der B-Klasse Kaiserslautern-Donnersberg Nord errungen. Der TuS Steinbach hat sein Auswärtsspiel in Münchweiler mit 2:0 gewonnen, machte damit vorzeitig die Meisterschaft perfekt. Mit zehn Punkten Vorsprung vor dem sicheren Tabellen zweiten TuS Bolanden, der Kriegsfeld mit 3:2 besiegte, ist Steinbach drei Spieltage vor Saisonende nicht mehr einzuholen. und spielt nächsten Saison in der A-Klasse Kaiserslautern-Donnersberg Nord!

Der Spitzenreiter zeigte eine durchwachsene Leistung und erzielte erst in der 70. Minute das 1:0 durch Kevin Bernhardt. In der 84. Minute verwandelte Sebastian Walther einen Foulelfmeter zum 2:0-Endstand und machte damit den vorzeitigen Titelgewinn der Steinbacher perfekt.

Gratulation an die Mannschaft für die tolle Saisonleistung.

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B-Klasse mit Meisterliches Feuerwerk

Es zeichnete sich die ganze Saison ab. Bis zum dritten Spieltag führte der TuS Steinbach die Tabelle der B-Klasse Nord mit an, nach dem vierten Spieltag grüßte der Club dann nur noch allein von der Poleposition. Es war eine Frage der Zeit, wann der TuS Steinbach auch theoretisch nicht mehr vom Thron zu stoßen sein würde. 25 der 27 Spiele gewonnen. Zwei Remis. Am Sonntagnachmittag wurde es dann amtlich. Der 2:0-Auswärtserfolg beim TuS Münchweiler durch die Tore von Kevin Bernhardt und Sebastian Walther bedeutet zehn Punkte Vorsprung auf Bolanden und somit die Meisterschaft. Noch vor Ort zündeten die Steinbacher Feuerwerkskörper und glühten während einer ersten Kabinenparty vor. Es folgte ein Autokorso durch Sippersfeld. In der Ortsmitte wurde der Klassiker „Humba Täterä“ angestimmt. Im Sportheim auf heimischem Gelände feierte der frischgebackene Meister dann bis in die Morgenstunden. Eine offizielle Titel- und Aufstiegsfeier folgt nach dem letzten Rundenspiel am Pfingstsamstag.

Nach sechsjähriger Abstinenz – in der Saison 2008/2009 stieg der TuS sang und klanglos mit mageren fünf Punkten und einem Torverhältnis von 20:142 aus der A-Klasse ab. Die Steinbacher kehren nun also zurück. Spielertrainer Timothy Hanauer kam im Sommer von der SG Niederwiesen/Oberwiesen und hat auf Anhieb geschafft, was Lars Igel nicht gelingen wollte. Igel, der heute in Diensten des TuS Stetten steht, war von Januar 2010 bis Mai 2014 Trainer beim TuS Steinbach. Sein Plan, innerhalb von drei Jahren aufzusteigen, ging nicht auf.

Der 29-Jährige Hanauer hat im Sommer nicht nur selbst die Truppe verstärkt. In Torjäger Kevin Bernhardt (24) ist vom Bezirksligisten VfB Hassloch ein echter Meistergarant nach Steinbach gewechselt. 54 der 131 erzielten Treffer gehen auf sein Konto. Von Bord geht Kapitän Pascal Weber: Der 27-Jährige nimmt beim SV Imsbach seine erste Station als Spielertrainer auf.

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Rekordsaison nach der Kehrtwende

Meister und Aufsteiger der Saison:
Mit einem völlig neuen Kader dominiert der TuS 07 Steinbach die B-Klasse Nord

Mit eingelegtem Turbo durch die B-Klasse Nord: Der TuS 07 Steinbach stampfte die Liga in den Boden, stürmte allen davon – und ist mit der Rekordanzahl von 83 Punkten Meister. Eine dicke Überraschung, betonen die Klub-Offiziellen. Vor der Saison hatte der TuS den Neustart gewagt: Er tauschte seinen Kader komplett aus, 28 Kicker gingen, 24 kamen – auch Meistermacher Timothy Hanauer. Der lang ersehnte Aufstieg.
Modisch betrachtet ist die Krawatte eine echte Sünde. Die beige Farbe, darauf schwammige Lettern in schwarz und weiß, als ob sie gerade mit Wasserfarbe auf den Stoff gepinselt wurden. „TuS 07“ prangt da dick. Das Design ist aus der Zeit gefallen – heute interessiert das aber keinen. Der Schlips, den Markus Buhl-Bohlander auf der Meisterfeier seines Vereins um den Hals gewickelt hat, ist ein Symbol. Für die Sehnsucht, die der TuS – endlich – besiegte. Anfang der Nuller-Jahre gab es die Krawatte. Ein Andenken an den Aufstieg der Steinbacher in die Bezirksliga. Seitdem hatten sie wenig zu feiern. Es war der letzte große Meister-Titel. Bis zu dieser Saison, in der alles gelang.Buhl-Bohlander drückte vergangenen Sommer die Reset-Taste. „Unsere Planung war eigentlich beendet. Dann ist uns Lars Igel ja abgesprungen, viele Spieler sind weg. Wir standen bei Null“, blickt der Spielleiter auf eine Phase zurück, die ihn zum Umsturz zwang. Unglaubliche 28 Abgänge gab es. Nahezu der ganze Kader verließ den TuS. Für Buhl-Bohlander war es Zeit für einen Neuanfang, eine Kehrtwende.

Davor wollten die 07er fast schon krampfhaft aufsteigen. Ein Drei-Jahres-Plan beschrieb das Ziel, der aber ging gründlich schief. Nach dem radikalen Kurswechsel ging Buhl-Bohlander ohne Erfolgsdruck ans Werk: 24 Neue kamen für die 28 Verluste, wild gemischt war der frische Kader. A-Jugendliche, Erfahrene aus der Bezirksliga, solide Leistungsträger. „Die Mischung hat's gemacht! Die vielen Jungen hatten ein gutes taktisches Grundverständnis. Sie waren wild und ehrgeizig, wollten sich alle beweisen und lernen. Die haben alles mitgemacht“, beschreibt Timothy Hanauer, 29-jähriger Spielertrainer, die Eigendynamik, die sich in der Kennenlern-Zeit entwickelte. Auch er stieß neu zum TuS, leitete vorher die SG Nieder-Wiesen. „Der Teamgeist war von Anfang an da. Wir haben da nicht lange gebraucht“, sagt Pascal Weber, Kapitän der Meister-Elf. Vor den ersten Testspielen hatte niemand Steinbach richtig auf dem Zettel. Dann stürmte der TuS durch die Saison: 83 Punkte holte er, so viele, wie noch kein anderer B-Klasse-Klub zuvor. Unerwartet war das, sagen sie am Fuße des Donnersbergs.

Seine einzige Pleite musste der Titelgewinner am vorletzten Spieltag gegen Gundersweiler verkraften – als er die Krone seit einer Woche aufgesetzt hatte. „Unsere Erwartungshaltung war, eine gute Runde zu spielen. Aufstieg war aber kein Thema“, sagt Hanauer. Klar, bei der bunt zusammengewürfelten Mannschaft. „Ich hatte auch bis zuletzt noch Muffe. Ab dem 9:0 in Sippersfeld hab' ich mir gedacht: Wenn nicht jetzt, weiß ich auch nicht mehr.“ Am Ende war der TuS einfach übermächtig, seine Konstanz beängstigend. Einziger ernstzunehmender Rivale: der TuS Bolanden (7:2, 1:1). Sieben Punkte trennten die beiden. Eine Hausnummer. „Der Unterschied war, dass Bolanden als Absteiger wieder hoch musste. Unser Druck kam erst im Winter, als wir alle 15 Spiele gewonnen hatten. Ohne uns wäre Bolanden ja souverän Meister geworden“, glaubt Hanauer.

Das Erfolgsgeheimnis: eine „90-minütige Diktatur“ im Spiel, sagt er. Absolute Disziplin, absoluter Gehorsam. Jeder müsse das machen, was er verlange. Ohne Widerworte. Die Einstellung fruchtete. Ein magischer Angriff knipste 152 Mal, allein Tor-Granate Kevin Bernhardt – auch einer der Neuen – machte 60 Buden. Mit nur 37 Gegentreffern stellte der TuS die zudem sicherste Defensive. Bollwerk und Tor-Maschinerie in einem. Und: Hanauers Elf war flexibel. Sie hatte neben ihrem Standard-4-4-2 andere Systeme im Repertoire. Der TuS konnte antworten, konnte überraschen. „Unser läuferisches Element war einfach brutal. Da konnte keiner nur ansatzweise mithalten. Die Chemie hat auch gestimmt“, lobt Bernhardt, der kantige Torschützenkönig. Wirklich siegessicher waren sich die Steinbacher aber nie. Bolanden lauerte auf Patzer. „Wir mussten alles geben. Ich hatte das Gefühl, dass da immer was passieren kann. Und irgendwann reißt jede Serie“, meint Kapitän Weber, einer von drei Abgängen und neuer Trainer beim SV Imsbach. 28 Begegnungen überstand sein Team ohne Nullrunde. Ab dem vierten Spieltag führte der TuS das Klassement an – und gab das Zepter nie aus der Hand.

„Das war eine unglaubliche Saison. Wenn man fünf Tore im Schnitt macht, muss die Spielidee funktionieren“, erklärt Hanauer. „Auf allen Positionen waren wir stärker besetzt als die anderen.“ Außer Bernhardt, sagt er, könne er keinen Helden herausheben. 20 Akteure setzte er ein, 15 trafen. Hanauer sagt, seine Elf sei noch nicht bei 100 Prozent. Er könne noch mehr herauskitzeln. Einwurf

Der Meisterkader

Tor: Lukas Schmidt (30 Spiele/0 Tore)

Abwehr: Pascal Weber (30/2), Gabriel Hanauer (29/17), Jonas Becker (27/1), Justin Müller (28/2), Tim Schreiber (21/2), Christian May (17/0), Lukas Scheidel (10/1), Moritz Scheidel (4/0), Arthur Schönmaier (4/0);

Mittelfeld und Angriff: Sebastian Walther (29/20), Artur Altergott (28/10), Kevin Bernhardt (26/60), Timothy Hanauer (26/9), Niki Orthen (26/5), Nico Hammel (25/17), Dennis Windecker (22/0), Tim Klingkowski (20/3), Fatmir Sylejmani (7/4), Steffen Thul (1/0).

Trainer: Timothy Hanauer.

Betreuer: Markus Buhl-Bohlander, Heribert Christ, Wolfgang Scheidel.

Zahlen Daten Fakten zur Meistersaison 14 / 15

Kevin Bernhardt bester Torschütze der Saison mit 60 Treffern

Vorrundentabelle

Hinrundentabelle 14 15

Abschlusstabelle

rueckrundentabelle akive 14 15

Fairnesstebelle

fairnesstabelle akive 14 15

Torschützenliste Saison 2014 - 2015
 Torschützen Tore
Kevin Bernhardt 60
Sebastian Walther 20
Nico Hammel 17
Gabriel Hanauer 17
Artur Altergott 10
Timothy Hanauer 8
Nicholas Orthen 5
Fatmir Sylejmani 4
Tim Klingkowski 3
Justin Danny Müller 2
Tim Schreiber 2
Pascal Weber 2
Jonas Becker 1
Lukas Scheidel 1

 Plötzlich war er da

Für den TuS Steinbach erwies sich Torjäger Kevin Bernhardt wie ein Sechser im Lotto - 60 Tore in nur 26 Spielen

Sie nennen ihn „Tormaschine“ oder „Bomber vom Donnersberg“. Weil er trifft, trifft, trifft – am laufenden Fließband. Kevin Bernhardt war und ist für den TuS 07 Steinbach ein reiner Glücksfall. Als der 24 Jahre alte Vorderpfälzer im Sommer plötzlich an die Tür des zukünftigen B-Klasse-Meisters klopfte, war er im ganzen Kreis der große Unbekannte. Bis er loslegte zu knipsen. Unglaubliche 60 Tore schoss die Sturmkante in nur 26 Partien! Der Neustädter scheint einen Rekord für die Ewigkeit aufgestellt zu haben.

kevin benhardt

Eigentlich will ihn niemand bewachen. Eine undankbare Bürde. Kevin Bernhardt reiht sich in die Kategorie von Stürmern, die Schrecken verbreiten. Nicht nur in einer B-Klasse. Er ist groß, bullig, ein Muskelprotz. Das schlimmste aber: Er ist blitzschnell. Und wendig – auch, wenn man es ihm ob seiner Statur nicht ansieht. „Wenn ich einmal den Ball am Fuß hab', dann laufe ich“, sagt der blonde Recke über sich selbst. „Er ist unglaublich schnell, technisch stark und kann den Ball behaupten. Wenn er einmal dran ist, ist er kaum zu trennen“, wertschätzt Timothy Hanauer, Steinbachs Trainer. An diesem strahlenden Sonntag Ende September muss das auch der TuS Bolanden erfahren. Schmerzlich.Die Anfangsphase auf dem Kunstrasen des TuS: Bernhardt, zu diesem Zeitpunkt (noch) ein „No-Name“ im Kreis, trottet gemächlich durch die Bolander Hälfte. Wie ein Phantom taucht er plötzlich auf. Ein Blick, ein kraftvoller Antritt, weg ist er. Instinkt. Als der Pass aus der Tiefe kommt, rennt Bernhardt. Und er rennt und rennt und rennt. Den wuchtigen Körper schiebt er locker an der Abwehr vorbei, die hechelt nur verdutzt hinterher. Eiskalt stochert der Goalgetter zum 1:0 ein (3.) – ein typischer Bernhardt. Aus dem Nichts. Der TuS 07 Steinbach demontiert den späteren „Vize“ mit 7:2. Alleine Bernhardts Ausbeute: vier Treffer. „Er weiß, wo das Tor steht“, meint Hanauer über seinen Meister-Helden. „Diese Qualität ist auf dieser Ebene phänomenal. Die wird selbst in der A-Klasse keiner mitbringen. Welcher Verein den nicht auf dem Zettel hat, hat seine Hausaufgaben nicht gemacht.“ Da bleibt natürlich eine Frage im Raum: Wieso entschied sich der Stürmer für die B-Klasse, wieso für Steinbach? Bernhardt kann mehr.

Schuld, schmunzelt er selbst, war „die Frau“. Vergangenen Sommer zog der Neustädter zu seiner Lebensgefährtin nach Börrstadt. Natascha Wetzel war es auch, die ihn letztlich an den TuS vermittelte. Sie kannte die Leute hier, Bernhardt hingegen niemanden. „Ich wusste nicht, wo ich hin sollte. Ich habe mir einige Sportplätze angeschaut, Steinbach war ansprechend. Ich hab’ mir gesagt: Hier probiere ich’s, als Einstieg in den Kreis“, erinnert sich der Vorderpfälzer. Das halbe Jahr zuvor kickte er in der Bezirksliga für den VfB Haßloch. Davor wiederum netzte er für Hertha Kirrweiler (B-Klasse) 25 Mal ein – nur in einer Halbrunde. Coach Hanauer weiß noch, als das Kraftpaket vorstellig wurde. Keiner hatte je von ihm gehört, er stand einfach da. „Wir saßen vor der Saison im Sportheim, und er hat gefragt, ob er bei uns mitspielen darf. Ich hab’ geantwortet, er soll erst einmal ins Training kommen“, muss der Trainer heute darüber lachen.

Die Qualität blitzte sofort auf. Gleich in seinem Debüt, ein 5:1 am 31. August in Stetten, traf Bernhardt – als Joker, die ersten vier Wochen hatte er ausgesetzt. Eine Woche drauf siegte der TuS 2:1 im Topspiel gegen den FC Sippersfeld, dank seines Doppelschlags. Die Bilanz des Rekordschützen ist traumhaft: Meistens traf er doppelt oder dreifach, fünfmal gelang ihm gar ein Vierer-, zweimal ein Fünferpack. Am Saisonende standen 60 Tore. Neue Bestmarke, wohl unerreichbar. Nur selten überschreiten Torjäger in der B-Klasse die 40er-Marke. „Er ist noch nicht bei 100 Prozent. Das hört sich zwar seltsam an. Aber 80 Treffer waren ohne Problem möglich“, weiß Hanauer.

Dass andere Klubs längst von der Tor-Garantie gefesselt sind, versteht sich. „Aber ich will bleiben“, sagt Bernhardt, der die komplette Jugendabteilung des VfL Neustadt durchlief. Er hätte einfach höher kommen können – doch er verzichtete. Nicht, weil er keinen Ehrgeiz habe. Die Arbeitszeiten hätten dem gelernten Kaufmann jedoch die Flexibilität geraubt. So wurde es B-Klasse, so ist es ab jetzt A-Klasse. Übrigens: Die Kanone, betont er, sei ihm eigentlich schnuppe. „Klar bin ich stolz, das ist eine geile Sache. Aber es hätte mir nichts gebracht, wenn wir nicht aufgestiegen wären.“

Rosige Aussichten für Bernhardt und TuS 07

Es gab lukrative Angebote – doch Kevin Bernhardt, das 60-Tore-Sturmjuwel des TuS 07 Steinbach, verneinte. Immer wieder. Er wolle gar nicht weg. „Ich hatte einige Anfragen. Aber das eine Jahr hier hat mir gefallen. Wir bleiben auch zusammen“, schildert der mittlerweile in Hettenleidelheim wohnende „Knipser“.

B-Klasse war ein Klacks. Für seine Mannschaft, aber vor allem auch für ihn. 2 oder 3 Tore pro 90 Minuten sprechen Bände, das schaffte hier noch keiner. Jetzt sagt Bernhardt, er wolle es wieder tun. Er wolle an die Spitze der Torjägerliste, dieses Mal aber eben eine Klasse höher. Das müsse auf der Basis der 60 Tore einfach Ziel sein. „Ich nenne keine Zahl. Wenn man es erzwingen will, läuft irgendwann gar nichts mehr. Aber ich will Torschützenkönig werden“, äußert der 24-Jährige seinen Wunsch. Und auch mit der blutjungen TuS-Truppe, sagt er, sei einiges drin. Damit meint er nicht den Klassenerhalt.

Sofern alle die Vorbereitung konsequent durchziehen, sich jeder einen Tick weiterentwickelt, müsse der Blick nach oben gehen. „Lasst uns mal zwei, drei Jahre hier Fuß fassen. Ich will mit Steinbach aber noch mal aufsteigen. Die Mannschaft hat auch das Zeug dazu, wenn sie noch an Erfahrung gewinnt“, kündigt Bernhardt an. Hört sich an wie ein Bekenntnis. Plant er die nächsten Jahre etwa schon in Steinbach? „Eins auf jeden Fall“, so Bernhardt. Die abgelaufene Spielzeit gibt ihm wohl Recht. Der neu kreierte Kader schlug ein. Bezirksliga – keine Utopie, betont der Tor-Garant.

Fairplay zahlt sich aus

Sparkassen zeichnen Mannschaften für besonders anständiges Verhalten auf dem Platz aus.

Mit Pokalen und Geldpreisen sind auch in diesem Jahr die fairsten Mannschaften des Fußballkreises Kaiserslautern-Donnersberg ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand am Mittwoch im Stiftskeller der Stadtsparkasse Kaiserslautern statt. Mit 4225 Euro dotierten die Sparkasse Donnersberg, die Kreissparkasse Kaiserslautern und die Stadtsparkasse Kaiserslautern den Fairplay-Wettbewerb, den sie seit Jahren unterstützen.

fairplay 2015

Der Wettbewerb steht dafür, dass nicht nur sportlich erfolgreiche Fußballmannschaften im Rampenlicht stehen und geehrt werden, sondern auch die Teams Anerkennung erfahren, die sich im Spiel besonders von dem für den Sport so wichtigen Fairplay-Gedanken leiten lassen. So unterstrich Werner Stumpf, Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse, die Bedeutung des Engagements der Vereine. Er kündigte an, dass die Stadtsparkasse auch in der kommenden Saison „die Tradition fortsetzen und den Fairplay-Wettbewerb unterstützen wird“. Die Kreissparkasse Kaiserslautern war durch das stellvertretende Vorstandsmitglied Robert Roth vertreten, die Sparkasse Donnersberg durch den Vorstandsvorsitzenden Günther Bolinius. Udo Schöneberger, Vorsitzender des Fußballkreises Kaiserslautern-Donnersberg, dankte den Sparkassen für die großzügige Unterstützung in Sachen Fairplay.

Im Wettbewerb (B-Klasse Nord) sicherte sich der ASV Winnweiler II vor dem TuS 07 Steinbach und dem FV Kriegsfeld den ersten Platz. Winnweilers Trainer Boukari Bassirou sagte, dass es für ihn sehr wichtig sei, dass sein junges Team „fair Fußball spiele“.

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