Ferien am Ort 2004

Wieder sorgte ein tolles Programm bei den Kindern für Riesenspaß.

Spielfest zum Auftakt

Die Woche begann traditionell auf der Sportanlage des TuS 07. Auf dem Rasenplatz konnte an sieben verschiedenen Stationen das DFB-Fußballabzeichen erworben, in der Halle geturnt und auf der kegelbahn alle Neune geworfen werden. Fast alle Übungsleiter hatten sich an diesem Tag für die ca. 50 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren Zeit genommen.

Währenddessen musste die unvermeidliche Bürokratie erledigt, die ganze Truppe namentlich erfasst werden und das auch noch doppelt.

Ein kleines Beispiel gefällig?

  • Frage eines Übungsleiter: "Wann bisch Du gebohr?
  • Teilnehmer, 8 Jahre: "Ei des weeß doch ich net!"

Am Ende des ersten Veranstaltungstages bekamen alle Kids noch ein T-Shirt mit dem Ferienlogo der Sportjugend.

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Der zweite Tag begann frühmorgens mit der allhährlichen Wander- und Klettertour. Auch hier waren noch nie so viele Kinder im Wald dabei, wanderten zum Fressplatz und stellten am Saufelsen ihr Klettergeschick unter Beweis. Rücksichtnahme ist das Motto bei der Wandertour. "Es ist immer weider erstaunlich mit welcher Selbstverständlichkeit die älteren Kinder den kleinsten zur Seit stehen und auf sie Rücksicht nehmen", so ein Wanderführer. Als Abschluss durfte sich die Wanderschar mit einem Sprung ins kalte Wasser im Gewässer des Anglersportvereins erfrischen.

  • Zeltlager am Keltendorf.

Am gleichen Tag folgte ein weitere Höhepunkt der Ferienwoche. Mit einer Zeltstadt wurde das Steinbacher Keltendorf zunächst belagert und schließlich gestürmt, am Lagerfeuer gegrillt und Geschichten erzählt und von Turm die tolle Aussicht bewundert. So ein Lagerleben macht allen Riesenspaß. Mit einer Nachtwanderung wurde der lange Tag beendet, um am nächsten Morgen nach dem Frühstück die "fachkundige" Führung im Keltendorf zu machen. Die Kinder bekamen viel Wissenswertes und Interessantes über die Kelten vermittelt und auch eine Gästeführerin lernte noch was dazu.

  • Frage einer 10 Jahre alten Teilnehmerin: Kennen Sie auch die älteste Stadt Deutschlands?"
  • "Äh nein!" "Na Trier", sagte die Kleine. "Ach gut, dass ich das jetzt weiß!"

Nach der Führung konnten die Kinder noch Pfeile bauen, Filzen, Tonperlen herstellen und Bogen schießen. Gestaltung und Durchführung des dreistündigen Programms vom DTV ließ jedoch zu wünschen übrig und war für die Kinder viel zu kurz. Trotz allem war alleine der Aufenthalt im Keltendorf für alle Kinder eine Riesensache.

  • Radtour an den Eiswoog.

Die Radtour ging in diesem Jahr von Steinbach an den Eiswoog. Eine Rast am Kneipenbecken am Kleehof und ein kurzes Bad im Eiswoog machten auch die Radtour zu einem Erlebnis. Es war die bisher längste Radtour bei einer Ferienwoche und viele Eltern waren über die sportliche Leistung ihrer Kinder überrascht. Keiner nahm das Angebot der Betreuer an, vom Eiswoog mit dem Auto abgeholt zu werden. Alle kehrten erschöpft aber stolz über ihre sportlichen Leistung bei der immerhin 32 km langen Tour wieder zurück.

  • Zoobesuch im Siegelbacher Zoo.

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Als weiteres Highlight entpuppte sich der Besuch im Siegelbacher Zoo. Der Pfälzerwaldverein Steinbach hattte wie in den Jashren zuvor wieder einen Reisebus für einen Ausflug zur Verfügung gestellt. Im Zoo warteten bereits die beiden Tierpfleger Danny und Achim auf die Kinder und begannen gleich mit einer interessanten Führung durch den Zoo. Tierpfleger Danny, einer aus dem Steinbacher Fußballteam legt die jung Stürmer an die Kette und im Zoo die Löwen, begeisterte die Kinder mit der Raubtierfütterung. Löwe Ghandi bekam zwei Tage nix zu fressen. Dementsprechend motiviert ging er bei der Show, sich das Fleisch vom Baum zu holen zu Werke. "Das ist spannend!", meinte einer der Jüngsten. Nach dem Mittagessen, zubereitet am Grill von Onkel Kurt und Onkel Günther ging es weiter mit einer Zoorallye. Mit einem Fragebogen der Tierpfleger ging es nochmals durch den Zoo. Die Kinder konnten ihr vermitteltes Wissen bei der Beantwortung der Frage testen. "Pädagogisch wertvoll so ein Zoobesuch", meinte ein Elternteil. Jeder Besucher erhielt für den Wissenstest eine Urkunde und dann ging es frohgelaunt im "Space Shuttle" und Commander (Busfahrer) Carsten wieder zurück "to the Sky" nach Steinbach. Eine tolle Ferienwoche hatte ihr Ende gefunden. Das Ziel der von der Sportjugend Rheinland-Pfalz initiierte Maßnahme, in den Ferien neben einer sinnvollen Freizeitgestaltung einen Beitrag zu Gesundheit, Ausgleich und Erholung zu leisten und das soziale Miteinander zu fördern, wurde erreicht.

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Ein großer Dank gilt seitens des TuS Steinbach allen Helfern und Betreuern, dem Pfälzerwaldverein und dem Keltenverein für das freundliche Entgegenkommen.

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