Finalniederlage in Gauersheim !!

Niederlage beim "Helles-Steuerwald-Gedächtnisturnier" - Turniersieg konnte nicht verteidigt werden.

Im diesjährigen Finale gewann der FV Weilerbach das Spiel mit 4-1. Das Spiel war ein Kräftemessen zweier A-Klasse-Mannschaften. Leider konnten wir den Titel nicht verteidigen und der Pokal geht nach Weilerbach.

Titelverteidiger Steinbach von Weilerbach entthront.

Hochklassiges Endspiel beim „Helles“-Steuerwald-Gedächtnisturnier - SG Kirchheimbolanden/Orbis besiegt TuS Bolanden 6:1 und wird Dritter.

In einem hochklassigen Finale beim „Helles“-Steuerwald-Gedächtnisturnier in Gauersheim gewann der FV Weilerbach den interessanten A-Klasse-Vergleich mit 4:1 Toren. Ex-FCK-Profi Christopher Lamprecht war der überragende Akteur. Die SG Kirchheimbolanden/Orbis holte sich mit einem 6:1-Sieg gegen TuS Bolanden den dritten Platz.

turnier weilerbach steinbach 2015Am vergangenen Sonntag erlebten die Zuschauer ein begeisterndes Finalspiel. Beide Teams gehörten ja zu den spielstärksten Mannschaften der vorherigen Turniertage, und auch im Finale täuschte dieser Eindruck nicht. Beide Mannschaften legten gleich los wie die Feuerwehr. Die erste Doppelchance hatte der TuS Steinbach. Mittelstürmer Kevin Bernhardt scheiterte zweimal knapp. Aber auch Weilerbach legte mal gleich einmal seine Visitenkarte ab. Die erste hundertprozentige Torchance vergab Marius Kasprzyk. Dies war aber das Startsignal für seine Teamkameraden zu einer herausragenden ersten Halbzeit. Der ehemalige Profi Christopher Lamprecht– er war während seiner Laufbahn für den VfL Wolfsburg und den 1. FC Kaiserslautern aktiv – wurde dabei zur zentralen Figur. Fast jeder Angriff lief über den 30-Jährigen. Seine Standards waren stets brandgefährlich. Er fädelte die Angriffe meist über die linke Seite ein, dazu kam ein Duane Wappner, der die Außenbahn beackerte wie ein junger Spieler.Wappner war es dann auch, der von der Steinbacher Abwehr nie in den Griff zu bekommen war. Zweimal waren seine langen Sprints von Erfolg gekrönt. Auch Kasprzyk traf dann endlich nach gut einer halben Stunde zur 3:0-Führung. Steinbach hatte in dieser Phase nicht viel entgegen zu setzen, die junge Elf von Spielertrainer Hanauer musste Lehrgeld zahlen. Weilerbach bestach durch eine sehr gute Organisation und machte durch geschicktes Verschieben Steinbach den Spielaufbau immer wieder schwer. Konstruktive Gegenangriffe waren daher absolute Mangelware. Ganz im Gegenteil, ihrem gut aufgelegten Torhüter Lukas Schmidt hatten sie es zu verdanken, dass es in der ersten Hälfte nicht mehr als drei Gegentore gab.

Wie aus heiterem Himmel fiel der Anschlusstreffer. Torjäger Bernhardt zeigte dabei seine ganze Klasse, mit dem Rücken zum gegnerischen Tor vernaschte er gleich mehrere Abwehrspieler und traf mit einem platzierten Schuss in die lange Ecke. Ein guter Zeitpunkt für ein Tor, denn nach der Pause trat Steinbach mit einer ganz anderen Körpersprache auf. Timothy Hanauer – auch er hatte in der ersten Hälfte ein paar unglückliche Ballverluste – spielte jetzt zweite Spitze und mit ihm schob sich die erste Abwehrlinie viel weiter nach vorne. Zwangsläufig gab es jetzt auch mehr Torchancen, die aber allesamt von Kai Altvater zunichte gemacht wurden. Doch das Tor machte Weilerbach. Vitali Unterberg stellte den alten Drei-Tore-Abstand wieder her. Steinbach wirkte aber nur kurz konsterniert und setzte dann seine gute zweite Halbzeit fort. Für die Zuschauer wurde es nie langweilig, weil Steinbach bis zum Schluss so spielte, als ob sie nur knapp zurückliegen würden. Dies zeugt von einer guten Moral und einer intakten Mannschaft. Tore fielen aber keine mehr, und so holte sich der FV Weilerbach zum ersten Mal den riesigen Wanderpokal.

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