1. Mannschaft TuS 1907 Steinbach gegen SG Alsenztal (Pokal)

Bericht zur aktuellen Saison 16/17

Ergebnis: 1 : 4

Halbzeit ( 1:2 )

Morgen, 19 Uhr, empfängt der TuS Steinbach die SG Alsenztal zum kleinen Derby.

Zu einem kleinen Derby kommt es morgen um 19 Uhr auf dem Rasenplatz des TuS Steinbach. Der Bezirksliga-Aufsteiger feierte am Sonntag einen doch überraschend deutlichen 4:1-Erfolg über die TSG Kaiserslautern und fordert nun Landesliga-Aufsteiger SG Alsenztal, die 2:2 gegen Nanz-Dietschweiler spielte, heraus. „Der Pokal ist für uns bedeutungslos. Ich werde weiter durchmischen und angeschlagene Spieler schonen. Andere Akteure haben dadurch die Möglichkeit, sich zu zeigen und zu empfehlen“, kündigt Spielertrainer Timothy Hanauer an. Der Coach selbst, der an einer Oberschenkelzerrung laboriert, wird sich genauso wie Angreifer Kevin Bernhardt eine Pause gönnen. Dennis Windecker und Lukas Schmidt stehen zudem nicht zur Verfügung. Sebastian Walther und Florian Mergler kehren heute aus dem Urlaub zurück und könnten auflaufen. Timothy Hanauer betont: „Ein Landesligist ist zu Gast. Wir sind nicht unter Zugzwang.“

Auch der Alsenztaler Trainer Alexander Raab stuft den Verbandspokal-Wettbewerb für sein Team als „uninteressant“ ein. „Die normale Runde hat Priorität“, sagt der SG-Coach, der aber auch klar macht: „Natürlich werden wir auch nichts herschenken.“ In Stürmer Serdar Yildiz und den Außenverteidigern Oliver Eckhardt und Dennis Schulte fehlen dem SG-Trainer drei Akteure. Waldemar Haas rückt dafür nach dem Urlaub wieder in den Kader. Von der zweiten Mannschaft rückt Tobias Weiß auf.

Scheuermann mit Dreierpack

SG Alsenztal zieht mit 4:1-Sieg gestern Abend in Steinbach in die zweite Verbandspokalrunde ein

Der Favorit aus der Landesliga hat sich durchgesetzt. Durch einen verdienten und ungefährdeten 4:1 (2:1)-Auswärtserfolg beim Bezirksligisten TuS Steinbach darf die SG Alsenztal weiter im Verbandspokal mitmischen. Yves Scheuermann führte die Kombinierten mit einem Dreierpack zum Sieg.

Mit einem Lächeln im Gesicht ließ sich Scheuermann nach der Partie beglückwünschen. Der 31-Jährige zentrale Mittelfeldspieler – zusammen mit dem auch gestern wieder fehlerfreien Innenverteidiger Andrea Camilleri gleichberechtigter Kapitän – war der Matchwinner dieser Pokal-Begegnung und bewies, ganz zur Freude von Coach Alexander Raab, vor dem gegnerischen Gehäuse Kaltschnäuzigkeit.Eine gelungene Passstaffette der insgesamt sehr kompakt und aggressiv auftretenden Gäste endete bei Scheuermann, dessen gefühlvoller und sehenswerter Abschluss aus knapp 25 Metern mit Links zur Führung im Tordreieck landete (8.). Wenig später bediente Jungspieler Jonas Baldauf mustergültig, und Scheuermann schob aus zehn Metern locker zum 0:2 ein (14.). Mit seiner einzig nennenswerten Torchance in Halbzeit eins verkürzte der TuS: Justin Müller verwandelte mit Hilfe des Innenpfostens einen von Markus Porr an Matthias Wenz verursachten Foulelfmeter (18.).

Sein in dieser Szene ungeschicktes Zweikampfverhalten bügelte Porr, Raabs Standby-Spieler, spätestens in der 65. Minute wieder aus. Sein präziser Schuss aus knapp 20 Metern – erneut unhaltbar für TuS-Ersatzkeeper Simon Tomsa – bedeutete das 1:3 und damit die Vorentscheidung. Für mächtig Schwung im Alsenztaler Angriffsspiel sorgte der eingewechselte Philip Schneider, der die Vorarbeit für Scheuermanns dritten Streich lieferte. Ähnlich wie beim 0:2 vollstreckte er frei stehend zum 1:4 (68.). Schneider selbst hatte noch die ein oder andere gute Möglichkeit, scheiterte unter anderem am Pfosten (70.). Die beste Chance der ohne Mittelfeldstratege Sebastian Walther und Torjäger Kevin Bernhardt offensiv äußerst harmlosen Steinbacher hatte Marvin Goedtel. Doch der kurzfristig vom FC Marnheim als Vertragsamateur verpflichtete 23-Jährige verfehlte das leere Tor (82.).

„Das war von unserer Seite ein konzentriertes Unternehmen. Wir waren direkt im Spiel und haben die Räume gut zugemacht. Aus taktischer Sicht hat man einen Klassenunterschied zu unseren Gunsten gesehen“, zeigte sich Raab zufrieden mit der Leistung seiner Elf, die er im Vergleich zum Saisondebüt am Samstag auf gleich sechs Positionen veränderte. Dennoch betonte er, diesen Erfolg nicht überzubewerten.

Sein Gegenüber, der zuschauende weil lädierte Spielertrainer Timothy Hanauer, vertrat nach Spielschluss eine klare Meinung: „Wer hier eine Partie zwischen einem Bezirks- und Landesligisten sehen wollte, war fehl am Platz. Von beiden war das ein schwacher Auftritt. Man hat gemerkt, dass beide Teams durchgemischt haben. Nach so einer Niederlage kann ich natürlich nicht zufrieden sein.“ Die Spieler, die im ersten Ligaspiel nicht zum Zuge kamen, haben sich laut Hanauer jedenfalls nicht empfehlen können.

steinbach alsenztal 16 17

So spielten sie

TuS Steinbach: Tomsa - Kladnicanin, Becker, Szaszorowski, Goedtel - Orthen, Enkler (46. Barz) - Justin Müller, Wenz (61. Hammel), Mergler (46. Klingkowski) - Altergott

SG Alsenztal: Koch - Weiß, Korn, Camilleri, Rahn (46. Jeremias Raab) - Porr, Christian Müller - Steitz (68. Nils Raab), Scheuermann, Hain - Baldauf (63. Schneider)

Tore: 0:1 Scheuermann (8.), 0:2 Scheuermann (14.), 1:2 Justin Müller (18.), 1:3 Porr (65.), 1:4 Scheuermann (68.)

Beste Spieler: Orthen - Scheuermann, Korn, Camilleri

Gelbe Karten: Enkler - Korn, Christian Müller

Zuschauer: 160

Schiedsrichter: Janzer (Gau-Bickelheim)

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