TUS 07 Steinbach - Zufriedener Staffelleiter in der Bezirksliga

Zufriedener Staffelleiter in der Bezirksliga

Zufrieden präsentierte sich der Staffelleiter der Fußball-Bezirksliga West, Reiner Ehrgott, im Sportheim des SV Morlautern beim Rückblick auf die Hinrunde, während Schiedsrichterlehrwart Michael Janzer die Problematik der rückläufigen Schiedsrichterzahl aufzeigte.

 

„Es war eine sehr, sehr angenehme erste Saisonhälfte“, resümierte Ehrgott das Geschehen auf und neben dem Platz in den ersten Spielen der Saison 2017/18. In den 117 Partien mussten die Schiedsrichter lediglich 15 Mal den roten Karton ziehen. Der TuS Steinbach, TuS Bedesbach-Patersbach sowie die SG Oberarnbach/Obernheim-Kirchenarnbach blieben hierbei nicht nur ohne Rote Karte, sondern verbuchten auch keine der Gelb-Roten Karten, die sich in der gesamten Liga auf 28 Stück beliefen.

Auch die Zusammenarbeit und die Leistungen der Liga-Neulinge hob Ehrgott positiv hervor und hatte lediglich an der Arbeit von zwei Unparteiischen etwas zu kritisieren. „Hier warte ich bis heute noch auf den Sonderbericht zu Platzverweisen, sodass ich gemäß dem Grundsatz ’Im Zweifel für den Angeklagten’ handelte und lediglich die Mindeststrafe aussprach“, teilte er mit. Zudem legte der Staffelleiter fest, dass der komplett ausgefallene 14. Spieltag am letzten Februar-Wochenende nachgeholt wird, da viele Vereine um den 17. Dezember ihre Weihnachtsfeiern geplant haben und ihm auch das Wetter gegen Jahresende zu unsicher ist. „Ich hoffe, dass wir die letzten Spiele bis zur Winterpause ohne größere Absagen durchbekommen“, blickte er etwas besorgt auf die beiden noch ausstehenden Spieltage.

Größer waren die Sorgenfalten bei Michael Janzer, Schiedsrichterlehrwart aus dem Fußballkreis Alzey-Worms: „Wir haben derzeit mit 1400 Schiedsrichtern den niedrigsten Schiedsrichterstand seit 2010“, machte er den rapiden Rückgang in der Schiedsrichterei deutlich. „Ich glaube, niemand von uns hat Lust, dass wir wieder zu diesem Stand kommen, wo in den unteren Ligen eigene Vereinsvertreter Partien leiten mussten, wie zuletzt in Zeiten der Reservemannschaften.“ Hier seien die Vereine gefordert, Werbung für das Amt des Unparteiischen zu machen.

Da die Bezirksliga der Einstieg für Schiedsrichtergespanne ist, bat Janzer zudem um Geduld und Verständnis für die jungen Assistenten, zeigte sich jedoch von der Betreuung der Vereine in der Westpfalz bisher sehr angetan. Der Sportliche Leiter der SG Kirchheimbolanden/Orbis, Gerhard Schmidt, regte hierbei an, den Schiedsrichternachwuchs „vor der Partie nicht in der Schiedsrichterkabine wegzusperren, sondern bereits mit in die Mannschaftskabinen zur Passkontrolle mitzunehmen, um gegenseitig ein Gefühl füreinander zu bekommen“.

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