TUS 07 Steinbach - 1. Mannschaft SC Weselberg gegen TuS 1907 Steinbach

1. Mannschaft SC Weselberg gegen TuS 1907 Steinbach

Bericht zur aktuellen Saison 17/18

Ergebnis: 0 : 1  

Halbzeit ( 0 : 1 )

„Der Tabellenführer SC Weselberg fordert an diesem Wochenende den TuS Steinbach.“

Dass zwei Aufsteiger die Bezirksliga Westpfalz nach neun Spieltagen punktgleich anführen, war nicht vorauszusehen.

Der TuS Steinbach erkämpfte sich am vergangenen Spieltag ein 2:1 gegen die TSG Kaiserslautern. Spielerisch hat Steinbach seinen Trainer Frank Schuster aber nicht überzeugt. Gegen Tabellenführer SC Weselberg will er daher an die Leistungen vom 6:0 gegen den SV Hermersberg anknüpfen. Für Schuster ist Weselberg eine sehr gute Mannschaft, die die A-Klasse dominiert hat. An Respekt vor dem starken Aufsteiger fehlt es nicht. Der Tabellenvierte aus Steinbach will an der Spitzengruppe dranbleiben, denn „dafür trainieren wir auch“. In Weselberg peilen die Steinbacher auf jeden Fall einen Punktgewinn an. Neue Verletzungssorgen gibt es nicht.

Der SC Weselberg verlor die Tabellenführung

Im Spitzenspiel fehlte dem Gastgeber in der ausgeglichenen Partie die Durchschlagskraft. Einen Abstimmungsfehler in der Abwehr des Aufsteigers nutzte Danny Schulz (13.) zum Tor des Tages. In den zweiten 45 Minuten drückte der SCW, während die Gäste konterten. Es blieb jedoch beim Auswärtssieg für den neuen Tabellenzweiten.

TuS SteinbachGroßes Potenzial

Wer den Sportplatz des SC Weselberg kennt, weiß: Das ist ein Hexenkessel. Ein kleines Stadion am Waldrand, Tribünen press an den Seitenlinien, Hunderte Fans, die lautstark das enge Feld säumen. In Weselberg, vor den Toren von Pirmasens, tickt die Fußballuhr anders als in der Nordpfalz. Vielleicht ein wenig leidenschaftlicher. Für jeden Gast ist das ein Härtetest, eine Psychokiste. „Als Fußballer lebt man für solche Spiele“, sagt Frank Schuster. Der SCW war bis Sonntag Primus der Bezirksliga Westpfalz. Bis Schusters TuS Steinbach aufkreuzte und die Elf von Attila Baum, zugleich sportlicher Leiter des FK Pirmasens, vom Gipfel stürzte. Durch Danny Schulz’ 1:0 im brodelnden Horbachtal zogen die 07er vorbei auf Rang zwei. „Bei einem Aufsteiger ist es immer schwierig. Wir haben dem Gegner wenige Chancen gegeben“, resümiert der Lautereckener Schuster.Es gab vor der Runde Kritiker, die an der Stärke des TuS zweifelten. Kann der Durchstarter der vergangenen Jahre ohne Tormaschine Kevin Bernhardt bestehen? Er kann. Prämisse: Hinten bombenfest formieren, vorne effizient zuschlagen. Zehn Mal fischte Keeper Lukas Schmidt den Ball aus dem Netz. Liga-Top-Wert. Und im vorderen Drittel, weiß Schuster, „können wir immer mal ein Tor schießen“. Was auch heißt: Wenn Bernhardt genesen ist und der TuS wieder von den Qualitäten des Vollblut-Stürmers profitiert, kann Steinbach für die Liga noch gefährlicher sein. Als ein Team mit „tollen Typen“ beschreibt Schuster die 07er. Platz zwei ist eine Momentaufnahme, zu Größenwahnsinn lässt sich der 53-jährige frühere Wormate nicht verleiten. „Es gibt besser aufgestellte Mannschaften in der Klasse“, betont er. „Die werden sich durchsetzen.“ Abwarten.

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