Theater 1995

„Der Verkaufte Großvater“

„Ein voller Erfolg der Theatergruppe des TuS 07“

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Seit nunmehr 11 Jahren begeistert die Theatergruppe des TuS 07 Steinbach ihre treuen Zuschauer. So auch in diesem Jahr mit dem Lustspiel „Der Verkaufte Großvater“ von Anton Hamil, das am 1. und 2. April in der jeweils vollbesetzten Turnhalle unter der Regie von Roswitha und Norbert Bohlander aufgeführt wurde.

Stürmischer Beifall vom überzeugten Publikum waren der Lohn für drei Stunden vergnügliche Unterhaltung.

Alles drehte sich in dem Stück um den pfiffigen Großvater, eine Paraderolle für Hans -Werner Hossbach, der den alten Kauz wunderbar interpretierte.

Er lebt auf dem Hof seines armen Schwiegersohnes dem Kreithofer –Bauer, dargestellt von (Ralf Becker) mit einem vollends überzeugenden Comeback nach zwei Jahren Bühnenpause. Der arme Kreithofer hat so seine liebe Not mit dem verschuldeten Hof, dem Großvater, der allen nur Streiche spielt sowie seinem heiratsunwilligen Sohn Lois, der pfiffig und frisch von (Stefan Müller) in Szene gesetzt wurde. Zu allem Überfluss hat die Magd Emmi. Deren Rolle (Martina Partenheimer) mit prallem Leben erfüllte, die Nase voll vom Großvater und verläst den Kreiter-Hof. In die problembeladene Szene beim armen Kreithofer platz der gewitzte und protzige Haslinger (Wolfgang Bauer). Er hat herausgefunden, dass der ärmlich scheinende Großvater zwei Häuser in Besitz hat und setzt nun alles in Bewegung, den Großvater auf seine Seite zu ziehen. So kauft er zunächst dem Kreithofer seinen Großvater kurzerhand ab und holt ihn zu sich auf den Hof, wo es ihm von nun an viel besser gehen soll. Dort lesen ihm der Haslinger und seine Frau Anni, energisch verkörpert von (Jutta Neumayer) in bester Erbschleichermanier jeden Wunsch von den Augen ab. Doch der Großvater hat die beiden längst durchschaut und schikaniert die beiden in wundervollen Szenen so gut er kann. In dem Knecht Martl (Gerald Heeger) in humorvoller Art und Weise, hat er einen Helfer gefunden und zu guter Letzt hat er sogar die Magd Emmilie, die auf den Haslingerhof gewechselt ist, auf seiner Seite. So zieht er von nun in witzig-schlauer Art Fäden und führt den Haslinger nebst Frau ständig an der Nase herum. Erschafft es, dass Enkel Lois zur Haslinger Tochter Ev kommt, liebevoll gespielt von (Elli Bauer), dass Schwiegersohn Kreithofer seine Schulden los wird und der Haslinger eine tüchtige Lektion erteilt bekommt, wer ein noch größerer allerdings liebevoller Spitzbub ist.

So stand wie es nun mal in solchen Stücken ist und wie es jeder sehen will, dem Happy-End nichts mehr im Wege und nach einer reifen Leistung des ideal besetzten Dreiakters fiel der Vorhang bis zum folgenden Jahr, wo man der nächsten Aufführung erwartungsvoll entgegensehen darf.

Ein Dank der Theatergruppe galt zu Schluss Veronika Breitenbruch, die sich für Frisuren und Make-up verantwortlich zeigte und all denen, die zum tollen Bühnenbild, gestaltet von Roswitha und Norbert Bohlander ihren Beitrag leistet und Möbel- sowie Kleidungsstücke zur Verfügung stellten. 

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Aufführung: 01./02./  April 1995

Darsteller:

Ralf Becker  
Martina Partenheimer  
Elli Bauer  
Wolfgang Bauer  
Gerald Heeger  
Stefan Müller  
Jutta Neumeyer  
Heinz-Werner Hoßbach  
Norbert und Roswitha Bohlander Regie:

Aufführungsrechte: Deutscher Theaterverlag, Weinheim

Autor: Bernd Gombold

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