Theater Bericht 2006

„Kurzschlüsse“

Dorftheater begeistert mit der Komödie „Kurzschlüsse" - Insgesamt fünf ausverkaufte Vorstellungen. Nur zufriedene Gesichter über fünf gelungene Vorstellungen in der diesjährigen Theatersaison gab es beim Steinbacher Dorftheater unter der Leitung von Manfred Lehrmoser und Birgit Kuhn.

Das Stück „Kurzschlüsse“ von Frank Ziegler war der erwartete Kracher und viele treue Besucher fanden es als eines der besten Stücke, welches in Steinbach bisher zu sehen war.

Kurzweilig, mit vielen Pointen, Gags und komischen Szenen traf es genau den Geschmack des Publikums. So waren alle Beteiligten nach gelungener Premiere erleichtert, denn das Publikum kam quasi aus dem Lachen nicht mehr heraus. Einmal mehr führte das richtige Händchen bei der Auswahl des Stückes und die richtige Besetzung der Rollen zum Erfolg. Genau das ist nämlich eines der Erfolgsrezepte beim Steinbacher Dorftheater -  alle Rollen optimal besetzen zu können.  Schon bei den Proben merkte man, dass in diesem Jahr es wieder fast von alleine lief. Bei vielen Darstellern merkt man  mittlerweile die langjährige Routine an. Regieanweisungen waren kaum notwendig. Alles passte und schnell kamen Textsicherheit und Spielfreude dazu.

So konnte man mit großer Gelassenheit in die Theatersaison 2006 starten. Entsprechend motiviert und konzentriert gingen alle Darsteller zu Werke, um dem Anspruch des Publikums gerecht zu werden.

Seit langem mal wieder in einer Hauptrolle zu sehen: Ralf Becker als Rudi Nudelbaum, schwungvoll gekonnt spielte er seine ganze Routine aus. Seine Inszenierung als „Hund des Hauses“ riss die Zuschauer fast von den Sitzen. Ihm in nichts nachstehend als seine Ehefrau Adelheid Sandra Werner. Mit ihrer tollen Mimik avanciert sie bei vielen Besuchern immer mehr zum Publikumsliebling beim Dorftheater.

In einer Paraderolle wieder einmal dabei Gernot Breitenbruch als Rocker Charly. Mit vorderpfälzer Akzent und unnachahmlicher Gestik brachte er das Publikum zum Toben. In den weiteren Rollen agierten perfekt als „Hildi“ Anja Jentges, als Tochter Beate Sonja Ciara, ein Comeback gab Jutta Neumeyer als Tante Klodette, in der Rolle als „Dietaa“ im „kult“-rosa Hemd Wolfgang Bauer, den Staubsaugervertreter konnte natürlich nur von Gerald Heeger gespielt werden, Volker Bauer mimte den Polizisten und Michael Hack und Volker Jendges gefielen in ihren Kurzrollen als Nervendoktor und Sanitäter. Alle Darsteller brachten jeden Abend einfach eine klasse Leistung und die vielen Besucher überschlugen sich vor Lob für die tolle Truppe.

Doch was wären die Schauspieler ohne das Team drumherum. Allen Voran „wo ist moi Buch?“ Souffleur Manfred Lehrmoser. Er werkelte und bosselte wieder wochenlang an Bühne und Zuschauerraum und brachte jeden Darsteller über kleine Hänger hinweg. Birgit Kuhn als guter Geist vor und hinter der Bühne, bei Regie und unzähligen wichtigen Kleinigkeiten.  Friseurin Marianne Christ, zuständig für perfektes Aussehen. Den meisten Stress hatte jedoch Rosi Kinzer als unersetzliche Karten-vorverkaufs-, Rücknahme- und Umbuchungsstelle.

Allen sonstigen Helfern, sei es im Thekendienst, bei Auf- und Abbau des Zuschauerraumes sowie bei der Gestaltung der Bühne oder bei der Bereitstellung von Requisiten und Kleidungsstücken soll an dieser Stelle ebenfalls gedankt werden. Alle haben zu besonders schönen Vorstellungen in der Theatersaison 2006 beigetragen.

Die überschwänglichen Lobreden der Besucher gibt das Steinbacher Dorftheater gerne an sein treues und tolles Publikum zurück und verabschiedet sich mit großer Freude bis zum nächsten Jahr. Wie sagte der „Boss vom TuS“ Wolfgang Bauer abschließend? „Anstatt zum Doktor oder zum Psychiater – geht lieber zum Steinbacher Dorftheater. Lachen ist gesund!“

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